Unternehmensdaten
Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V.
| Straße Hausnr. | Charlottenstraße 47 |
|---|---|
| PLZ Ort | 10117 Berlin |
| Telefon | +49 30 20225-0 |
| info@dsgv.de | |
| Website | https://www.dsgv.de/ |
Nutzung von Rahmenwerken
Wir orientieren uns für die nichtfinanzielle Berichterstattung im Rahmen dieses Berichts an die Gesellschaft am Berichtsstandard der Sparkassen-Finanzgruppe, der vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband e. V. (DSGV) unter Einbindung von Regionalverbänden, Sparkassen und Verbundpartnern als eigenständiges Berichtssystem für die Sparkassen-Finanzgruppe entwickelt wurde. Die Sparkassen-Indikatoren sind anschlussfähig an die international anerkannten Standards (Sustainability Reporting Standards, SRS) der Global Reporting Initiative, an die „GRI-G4 Financial Services Sector Disclosures (GRI-G4 FS)“ und an den „Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK)“. Sie wurden 2013 vom „Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE)“ anerkannt.
Der Berichtsstandard der Sparkassen-Finanzgruppe umfasst ein mit Blick auf die gesetzlichen Berichtspflichten nach dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz (CSR-RUG) juristisch geprüftes Set von 22 Berichtsindikatoren der Gruppe G. Jede Sparkasse kann freiwillig darüber hinaus mithilfe von 18 weiteren Sparkassen-Indikatoren ein qualifiziertes Stakeholder-Reporting zur Gemeinwohlorientierung und zu den Markenkernwerten erstellen.
| Referenzen zu Rahmenwerken | |
|---|---|
| Haltung | Referenzen |
| H1 Organisationsprofil | |
| H2 Geschäftsmodell | |
| H3 Beitrag zum Gemeinwesen | |
| Referenzen zu Rahmenwerken | |
|---|---|
| Produkte | Referenzen |
| P1 Nachhaltige Anlageprodukte | |
| P2 Produkte zur Stärkung sozialer Eigenvorsorge | |
| P3 Kredite für ökologische Zwecke | |
| Referenzen zu Rahmenwerken | |
|---|---|
| Initiativen | Referenzen |
| I1 Förderung von Umwelt- und Klimaschutzprojekten | |
| I2 Förderung nachhaltiger Mobilität | |
| I3 Wirtschafts- und Strukturförderung | |
Berichtsperiode
1. Januar bis 31. Dezember 2024
Berichtsinhalte
Der vorliegende Bericht an die Gesellschaft erfolgt auf freiwilliger Basis. Er gibt einen Überblick über zentrale Nachhaltigkeitsleistungen der Sparkassen-Finanzgruppe. Die Darstellung der einzelnen Leistungsbereiche orientiert sich an den Indikatoren des Sparkassen-Standards (SPS), wobei im Rahmen der vorliegenden aggregierten Berichterstattung nicht alle Indikatoren des SPS herangezogen werden.
Auf Grundlage gesetzlicher oder regulatorischer Vorgaben zu veröffentlichende Nachhaltigkeitsberichte bzw. nichtfinanziellen Berichte erstellen die berichtspflichtigen Sparkassen und Verbundunternehmen in eigener Verantwortung.
Angaben zu externen Prüfungen
[Keine Berichterstattung – Teil ausgeblendet in publiziertem PDF]
Angaben zur Wesentlichkeit
[Keine Berichterstattung – Teil ausgeblendet in publiziertem PDF]
Kontakt
| Vorname Name |
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Geschäftsergebnisse und wirtschaftliche Lage
Öffentlicher/gesellschaftlicher Auftrag
Seit über 200 Jahren begleiten die Sparkassen und mit ihnen die Sparkassen-Finanzgruppe den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel in Deutschland mit zeitgemäßen Finanzprodukten und Beratungsangeboten für alle Kundengruppen.
Ihr Geschäftsmodell hat dabei große Zäsuren überstanden – die Zeit der Industrialisierung in Stadt und Land, den Neuanfang nach 1918 und 1945, das Zusammenwachsen Deutschlands nach dem Mauerfall. Dabei ist der Wesenskern der Sparkassenidee unverändert geblieben. Seit Jahrzehnten ist er außerdem in deutschen Sparkassengesetzen als „öffentlicher Auftrag“ rechtlich verankert.
Dazu gehören:
- der Einsatz für Sparen und Vorsorge sowie der Zugang zu Finanzdienstleistungen für alle Kundengruppen.
- finanzielle Inklusion als Fundament des Geschäftsmodells der Sparkassen.
- der besondere Fokus auf die lokale und regionale Entwicklung und auf deren Hauptakteure, also vor allem private Haushalte, Handwerker, kleine und mittlere Unternehmen und Kommunen.
- die Belebung des Wettbewerbs am deutschen Bankenmarkt durch die Sparkassen, indem sie als Retailinstitute im Markt breit aufgestellt und in wirtschaftlich starken wie auch schwächeren Teilen Deutschlands präsent sind.
Der „öffentliche Auftrag“ ordnet den öffentlich-rechtlichen Sparkassen also wesentliche kreditwirtschaftliche, aber auch gesellschaftliche Aufgaben zu. Und er legt fest, dass sich der Erfolg einer Sparkasse an ihrer lokalen Gestaltungskraft misst – das geht weit über die Basisanforderung betriebswirtschaftlicher Solidität hinaus.
Wertschöpfung und Lieferkette
Die Sparkassen verwenden die Einlagen ihrer Kundinnen und Kunden vorrangig zur Refinanzierung von Krediten an kleine und mittlere Unternehmen, private Personen und Kommunen im Trägergebiet. Sie ermöglichen auch wirtschaftlich schwächeren Personen die Teilnahme am Wirtschaftsleben, stellen Basis-Bankdienstleistungen für alle Bürgerinnen und Bürger bereit und geben Kredite bedarfsgerecht zu fairen und verlässlichen Konditionen.
Als regional tätige Institute sind die Sparkassen in Regionalverbänden organisiert und über diese Teil der Sparkassen-Finanzgruppe. Die Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe wirken in einem starken Verbund zusammen und sind arbeitsteilig spezialisiert. Sie agieren als selbstständige Institute am Markt, können aber gleichzeitig auf im Verbund erstellte Leistungs- und Produktangebote zurückgreifen. Neben den Sparkassen gehören zum Verbund die Landesbanken und die DekaBank, die Landesbausparkassen, die öffentlichen Versicherer, Leasing-, Factoring-, Kapitalbeteiligungs- und Beratungsgesellschaften sowie Service- und Dienstleistungsunternehmen, zum Beispiel in den Bereichen IT, Wertpapierabwicklung und Payment.
Die Sparkassen bieten ihren Kundinnen und Kunden in Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern eine umfassende Palette an Finanzdienstleistungen und -produkten an. Die wesentlichen Ertragsquellen sind Zinserträge sowie Erträge aus dem Provisionsgeschäft mit Kundinnen und Kunden sowie mit institutionellen Marktteilnehmern und anderen Anbietern. Nähere Angaben sind den Jahresabschlüssen der einzelnen Institute zu entnehmen.