Wesentliche Daten per 31.12.2025 Wert
Geschäftsbereiche
Beteiligungen Anteil in % Direkte Beteiligung Indirekte Beteiligung über:
Kundinnen und Kunden
Wichtigste Produkte und Dienstleistungen
Vorstand
Träger
Geschäftsgebiet
Rechtsform
Mitgliedschaften

Unternehmensdaten

Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V.

Straße Hausnr. Charlottenstraße 47
PLZ Ort 10117 Berlin
Telefon +49 30 20225-0
E-Mail info@dsgv.de
Webseite https://www.dsgv.de/

Nutzung von Rahmenwerken

Wir orientieren uns für die nichtfinanzielle Berichterstattung im Rahmen dieses Berichts an die Gesellschaft am Berichtsstandard der Sparkassen-Finanzgruppe, der vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband e. V. (DSGV) unter Einbindung von Regionalverbänden, Sparkassen und Verbundpartnern als eigenständiges Berichtssys-tem für die Sparkassen-Finanzgruppe entwickelt wurde. Die Sparkassen-Indikatoren sind anschlussfähig an die international anerkannten Standards (Sustainability Reporting Standards, SRS) der Global Reporting Initiative, an die „GRI-G4 Financial Services Sector Disclosures (GRI-G4 FS)“ und an den „Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK)“. Sie wurden 2013 vom „Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE)“ anerkannt.

Der Berichtsstandard der Sparkassen-Finanzgruppe umfasst ein mit Blick auf die gesetzlichen Berichtspflichten nach dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz (CSR-RUG) juristisch geprüftes Set von 22 Berichtsindikatoren der Gruppe G. Jede Sparkasse kann freiwillig darüber hinaus mithilfe von 18 weiteren Sparkassen-Indikatoren ein qualifiziertes Stakeholder-Reporting zur Gemeinwohlorientierung und zu den Markenkernwerten erstellen.

Mit Blick auf die CSRD und ihre laufende Umsetzung in deutsches Recht wurde die bisherige HPI-Sortierung der Indikatoren des Sparkassen-Standards (Haltung, Produkte, Initiativen) für den Bericht an die Gesellschaft 2025 nach den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance neu geordnet. Zur Orientierung sind bei den jeweiligen Überschriften die bisherigen Indikatorenbezeichnungen des Sparkassen-Standards (SPS) in Klammern ergänzt.

Referenzen zu Rahmenwerken
Haltung Referenzen
H1 Organisationsprofil
H2 Geschäftsmodell
H3 Beitrag zum Gemeinwesen
Referenzen zu Rahmenwerken
Produkte Referenzen
P1 Nachhaltige Anlageprodukte
P2 Produkte zur Stärkung sozialer Eigenvorsorge
P3 Kredite für ökologische Zwecke
Referenzen zu Rahmenwerken
Initiativen Referenzen
I1 Förderung von Umwelt- und Klimaschutzprojekten
I2 Förderung nachhaltiger Mobilität
I3 Wirtschafts- und Strukturförderung

Berichtsperiode

1. Januar bis 31. Dezember 2025

Berichtsinhalte

Der vorliegende Bericht an die Gesellschaft erfolgt auf freiwilliger Basis. Damit wird klar, dass nicht alle Aussagen allen Instituten zugerechnet werden: Der Bericht gibt einen Überblick über ausgewählte Nachhaltigkeitsleistungen einzelner Sparkassen und Verbundunternehmen sowie über aggregierte Angaben zur Sparkassen-Finanzgruppe. Etwaige Abweichungen in Bezug auf Vorjahreszahlen ergeben sich aus der veränderten Zuordnung der Berliner Sparkasse von den Landesbanken zu den Sparkassen sowie durch ggf. korrigierte Zahlen im Jahresverlauf.

Aussagen zu einzelnen Instituten oder Unternehmen lassen sich nicht ohne Weiteres auf andere Institute, Unternehmen oder die Sparkassen-Finanzgruppe insgesamt übertragen. Allein durch eine Verlinkung auf diesen Bericht macht sich das verlinkende Institut die darin enthaltenen Aussagen nicht ohne Weiteres zu eigen. Maßgeblich sind die konkrete Einbindung des Links und der jeweilige Zusammenhang der Darstellung. 

Berichtspflichtige Sparkassen und Verbundunternehmen erstellen die aufgrund gesetzlicher oder regulatorischer Vorgaben zu veröffentlichenden Nachhaltigkeitsberichte beziehungsweise nichtfinanziellen Berichte in eigener Verantwortung.

Angaben zu externen Prüfungen

[Keine Berichterstattung – Teil ausgeblendet in publiziertem PDF]

Angaben zur Wesentlichkeit

[Keine Berichterstattung – Teil ausgeblendet in publiziertem PDF]

Kontakt

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Geschäftsergebnisse und wirtschaftliche Lage

Öffentlicher/gesellschaftlicher Auftrag

Seit über 200 Jahren begleiten die Sparkassen und mit ihnen die Sparkassen-Finanzgruppe den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel in Deutschland mit zeitgemäßen Finanzprodukten und Beratungsangeboten für alle Kundengruppen. Ihr Geschäftsmodell hat dabei große Zäsuren überstanden – die Zeit der Industrialisierung in Stadt und Land, den Neuanfang nach 1918 und 1945, das Zusammenwachsen Deutschlands nach dem Mauerfall und die Einführung des Euros. Dabei ist der Wesenskern der Sparkassenidee unverändert geblieben. Für die öffentlich-rechtlichen Sparkassen ist dieser Wesenskern in den Sparkassengesetzen der Länder als „öffentlicher Auftrag“ rechtlich verankert. Dazu gehören:

  • der Einsatz für Sparen und Vorsorge sowie der Zugang zu Finanzdienstleistungen für alle Kunden-gruppen,
  • finanzielle Inklusion als Fundament des Geschäftsmodells der Sparkassen,
  • der besondere Fokus auf die lokale und regionale Entwicklung und auf deren Hauptakteure, also vor allem private Haushalte, Handwerker, kleine und mittlere Unternehmen und Kommunen,
  • die Belebung des Wettbewerbs am deutschen Bankenmarkt durch die Sparkassen, indem sie als Retail-Institute im Markt breit aufgestellt und in wirtschaftlich starken wie auch schwächeren Teilen Deutschlands präsent sind.

Der „öffentliche Auftrag“ weist den öffentlich-rechtlichen Sparkassen wesentliche kreditwirtschaftliche und gesellschaftliche Aufgaben zu. Aufgrund ihrer regionalen Verankerung ist ihr wirtschaftlicher Erfolg eng mit der Entwicklung ihres Geschäftsgebiets verbunden. Der Maßstab ihres Handelns geht damit über die betriebswirtschaftliche Solidität hinaus.
 

Wertschöpfung und Lieferkette

Die Einlagen der Kundinnen und Kunden der Sparkassen bilden eine wesentliche Grundlage für die Refinanzierung von Krediten an kleine und mittlere Unternehmen, Privatpersonen und Kommunen im Geschäftsgebiet. Sparkassen ermöglichen auch wirtschaftlich schwächeren Personen die Teilnahme am Wirtschaftsleben und stellen Basisbankdienstleistungen für alle Bürgerinnen und Bürger bereit. Kredite vergeben sie unter Berücksichtigung des jeweiligen Bedarfs und der wirtschaftlichen Voraussetzungen.

Als regional tätige Institute sind die Sparkassen in Regionalverbänden organisiert und über diese Teil der Sparkassen-Finanzgruppe. Die Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe wirken in einem starken Verbund zusammen und sind arbeitsteilig spezialisiert. Sie agieren als selbstständige Institute unter einer gemeinsamen Marke am Markt. Neben den Sparkassen gehören zum Verbund die Landesbanken und die DekaBank, die Landesbausparkassen, die öffentlichen Versicherer, Leasing-, Factoring-, Kapitalbeteiligungs- und Beratungsgesellschaften sowie Service- und Dienstleistungsunternehmen, zum Beispiel in den Bereichen IT, Wertpapierabwicklung und Payment.

Die Sparkassen bieten ihren Kundinnen und Kunden in Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern eine umfassende Palette an Finanzdienstleistungen und -produkten an. Die wesentlichen Ertragsquellen sind Zinserträge sowie Erträge aus dem Provisionsgeschäft mit Kundinnen und Kunden sowie mit institutionellen Marktteilnehmern und anderen Anbietern. Nähere Angaben sind den Jahresabschlüssen der einzelnen Institute zu entnehmen.