Zukunft entsteht nicht durch einen einzelnen großen Plan, sondern durch viele Akteure, die sich vernetzen, Verantwortung übernehmen, Wissen teilen und konkrete, oft lokale Lösungen entwickeln. Die Sparkassen in Deutschland sind als regional verankerte Institute in einer hervorragenden Position, um unterschiedliche gesellschaftliche und wirtschaftliche Akteure zusammenzubringen und Zukunft aktiv und gemeinsam zu gestalten.
Ein gutes Beispiel dafür ist der Wuppertaler Nachhaltigkeitskongress der Sparkasse Wuppertal, des Wuppertal Instituts und der gemeinnützigen Denkschmiede „Neue Effizienz“. Seit 2022 gibt es den wissenschaftlich fundierten und zugleich öffentlichkeitsorientierten Kongress bereits; die erste Veranstaltung fand seinerzeit zum 200-jährigen Jubiläum der Sparkasse statt. Die Ausgabe des Jahres 2025, die vierte Veranstaltung in Folge, stand unter dem Motto „Klima und Zuversicht“. Explizit ging es um die Frage, wie angesichts aktueller Krisenszenarien die Dynamik einer nachhaltigen Entwicklung in Gang gehalten werden kann, ohne in Resignation zu verfallen. Die Resonanz auf den Kongress war bemerkenswert: Tickets waren schon Wochen vorher ausverkauft, der Veranstaltungsort bis auf den letzten Platz besetzt. Ein deutliches Zeichen für das nach wie vor große öffentliche Interesse an Nachhaltigkeitsthemen. Weitgehende Einigkeit herrschte in dem gemischten Publikum aus über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern besonders in einem Punkt: Angesichts der Dringlichkeit der Situation komme es mehr denn je darauf an, Handlungsmöglichkeiten zu erkennen, neue Vernetzungsmöglichkeiten zu eröffnen und möglichst viele Menschen nicht als Zuschauer, sondern als Akteure und Teilhabende des Wandels einzubinden.