Die Unterstützung junger Gründerinnen und Gründer ist ein wichtiges Element der Wirtschaftsförderung der Sparkassen. Der Aufbau und Betrieb von Gründerzentren ist dabei ein besonders nützliches Förderinstrument: Diese Einrichtungen bieten jungen Start-ups die nötige Infrastruktur für die ersten unternehmerischen Schritte und Anschluss an ein hilfreiches Netzwerk aus anderen Firmen, Verbänden und Institutionen vor Ort.
Wirtschaftsförderung und Innovation
Neue Zeiten, neue Gründer
Neue Themen und frische Konzepte für junges Unternehmertum
Ein spannendes Beispiel dafür ist das „Startup Village“ in Jülich, dessen Gründung im vergangenen Jahr die Sparkasse Düren unterstützt hat. Unter der neuen Marke „S-Pioneer“ bündelt die Sparkasse Düren maßgeschneiderte Angebote für Start-ups sowie gestandene Unternehmen, die den Strukturwandel in der Region aktiv gestalten.
Der Strukturwandel im Kreis Düren, raus aus der Braunkohle und rein in vornehmlich technologieorientierte Unternehmen, sei eine Jahrhundertchance für die Region und für die Sparkasse Düren, erklärt Dr. Gregor Broschinski, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Düren. Mit einer eigenen Anlauf- und Beratungsstelle im „Startup Village“ bietet die Sparkasse kurze Wege, persönliche Beratung und schnelle Entscheidungen – ganz so wie es innovative Start-ups benötigen.
Das „Startup Village“ ist eng verknüpft mit dem ebenfalls in Jülich ansässigen „Brainergy Park“, einem Forschungsnetzwerk, dem unter anderem die RWTH Aachen, das Forschungszentrum Jülich und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt angehören. Dadurch bietet das „Startup Village“ wirtschaftlich interessanten Ideen und Projekten eine professionelle Infrastruktur, einen vereinfachten Zugang zu Investoren und Wirtschaftspartnern sowie ein kreatives und innovationsfreundliches Umfeld. Es liegt mitten in der Euregio, dem deutsch-niederländisch-belgischen Wirtschaftsraum, und damit unweit bedeutender Wirtschaftsstandorte wie Köln, dem Ruhrgebiet oder Amsterdam.
Vollumfängliche Gründungshilfe
Infrastruktur und Netzwerkmöglichkeiten stehen auch im Fokus der „360° BASE“, einem Zentrum für Gründung und Nachfolge, das die Sparkasse Mainfranken Würzburg im vergangenen Jahr eröffnet hat. Der Name ist Programm, denn das neue Zentrum soll innovative Ideen aus allen Branchen und Wirtschaftszweigen fördern. Zudem bietet es ein Rundumpaket mit einer Vielzahl von Services wie Trainingsangeboten, Workshops für Führungskräfte, Begleitung bei innovativen Nachfolgemodellen und vielem mehr.
Man sei ein „Marktplatz für Macher“ und verstehe sich als Treffpunkt für innovative und kreative Köpfe, erklärt Benjamin Blumberger, Abteilungsleiter Firmenkunden bei der Sparkasse Mainfranken Würzburg. Denn auch hier gibt es eine enge Kooperation mit Hochschule und Forschung: Die Universität Würzburg, die TH Würzburg-Schweinfurt und die TH Aschaffenburg nutzen mit ihrem „ZENTRIA.Hub“ die Räumlichkeiten für Lehrveranstaltungen. Gleichzeitig können Studierende in der „360° BASE“ Start-up-Luft schnuppern.
Das Gründerzentrum ist direkt in der Würzburger Hauptstelle der Sparkasse angesiedelt – das sorgt für räumliche Nähe und zeigt, dass die Förderung innovativer Konzepte ein Kernanliegen der Sparkasse ist.