Ein Lkw mit Wasserstoff fährt auf einer deutschen Autobahn.

Wissenschaftsförderung

Wasserstoff für den Schwerlastverkehr

Nachhaltige Entwicklung braucht zukunftsfähige Konzepte. Viele gute Ideen gibt es bereits. Damit diese in der Praxis umgesetzt werden können, müssen sie in Forschung und Entwicklung weiter ausgearbeitet werden. Die Förderung wissenschaftlicher Arbeit zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz ist deshalb ein Bestandteil des Nachhaltigkeitsengagements vieler Sparkassen. Eine große Zahl an Instituten und Verbundunternehmen sind aktiv – als Sponsoren, Förderer oder Protagonisten – in aktuelle Forschungsprojekte involviert.

Die Sparkasse Regensburg etwa fördert aktiv ein ehrgeiziges Forschungsprojekt, das Antriebskonzepte auf Wasserstoffbasis für den Schwerlastverkehr entwickelt. Am Campus Wörth-Wiesent der TH Deggendorf wird seit 2023 zu Technologien für klimaresilientes Transportmanagement geforscht. Wasserstoffantriebe bilden dabei einen Forschungsschwerpunkt. Die Sparkasse begleitet das Vorhaben bereits seit 2024 durch Spenden und Sponsorings. Im vergangenen Jahr unterstützte sie mit einer gezielten Förderung den Ausbau der Labore am Technologie-Campus.

Für Markus Bayer, bis August 2026 stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Regensburg, ist die Forschungsförderung auch eine wichtige Investition in die Zukunft, um Fachkräfte und Ideen an die Region zu binden: „Junge Talente brauchen optimale Bedingungen, um Innovationen voranzutreiben. In Kombination mit der nachhaltigen, zukunftsfähigen Forschungsausrichtung unterstützen wir somit ein Projekt, welches genau unseren Leitlinien als Sparkasse entspricht.“

24,8 Mio. Euro
Fördermittel der Sparkassen-Finanzgruppe im Bereich Wissenschaft und Forschung/Infrastruktur-und Wirtschaftsförderung in 2025.

Gesellschaftliches Engagement der Sparkassen-Finanzgruppe 2025

  • 135,8 Mio. 
           
    Soziales und Bildung
  • 138,4 Mio. 
           
    Kunst und Kultur
  • 105,7 Mio. 
           
    Sport
  • 24,7 Mio. 
           
    Umwelt
  • 24,8 Mio. 
           
    Forschung, Wirtschafts-, Wissenschaftsförderung
  • 74,2 Mio. 
           
    Andere gemeinwohlorientierte Zwecke
503,6 Mio. Euro Gesamtvolumen

In der Region gibt es einen besonderen Bedarf an zukunftsfähigen Lösungen für Transport und Logistik. Im März 2025 wurde das Mobilitätskonzept für den Großraum Regensburg vorgestellt, das Stadt und Landkreis Regensburg sowie der Freistaat Bayern gemeinsam initiiert hatten. Darin wird ausdrücklich der Auto- und Schwerlastverkehr mit hohem Verkehrsaufkommen als ein Kernproblem benannt. Viele wichtige regionale Verkehrsadern wie die B16 werden stark durch den Güterverkehr frequentiert, mit den entsprechenden Belastungen für Umwelt und Infrastruktur.

Und der Landkreis Regensburg ist sicherlich nicht die einzige Region, die stark durch den Schwerlastverkehr beansprucht wird. Das Forschungsvorhaben soll daher auch über die Region hinauswirken und versteht sich ausdrücklich als „Leuchtturmprojekt“.