Nahaufnahme einer Frau mit Brille, die konzentriert auf einen Bildschirm schaut. In ihren Brillengläsern spiegelt sich das Monitorlicht.

Künstliche Intelligenz und Finanzinstitute

Flow Factory: KI-Forschung in der Finanzwirtschaft

KI ist die Abkürzung für Künstliche Intelligenz.
Das sind Computer-Programme, die sehr schlau sind.
Sie können selbständig lernen.
Sie können viele unterschiedliche Aufgaben lösen.

KI ist heute schon sehr wichtig für die Finanzbranche.
In Zukunft wird es noch wichtiger werden.
KI kann zum Beispiel sehr schnell große Datenmengen bearbeiten.
Das ist ohne KI sehr anstrengend und dauert lange.
Aber man muss noch viel zu KI forschen.
Man muss herausfinden, wofür man KI noch nutzen kann.
Und man muss Lösungen entwickeln, damit die neue Technik sicher ist.
Die Technik entwickelt sich nämlich sehr schnell weiter.
Die Sparkassen-Finanzgruppe will Lösungen finden, damit KI den Menschen hilft und nicht schadet.

Deshalb hat sie im letzten Jahr ein Forschungslabor in Münster gegründet.
Das Labor hat am 1. Januar 2025 offiziell angefangen.
Es erforscht, wie man Künstliche Intelligenz in der Finanzwirtschaft nutzen kann.
Das Labor heißt „Flow Factory“.
Hinter der „Flow Factory“ stehen viele Partner aus der Sparkassen-Finanzgruppe:

  • der Sparkassenverband Westfalen-Lippe (SVWL)
  • die Finanz Informatik (FI)
  • der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV)
  • die DSV-Gruppe
  • die LBS NordWest
  • die Deutsche Leasing
  • die Sparkassen Rating- und Risikosysteme (SR).
  • die Provinzial NordWest
  • der Verband öffentlicher Versicherer
  • die Deka

Das ist der Stand von Juni 2025.

Die Partner der Sparkassen-Finanzgruppe geben jedes Jahr fast 1,5 Millionen Euro für das Labor.
Sie arbeiten auch mit dem Europäischen Forschungszentrum ERCIS von der Universität Münster zusammen.

Rund 1,5 Mio. Euro pro Jahr
stellt die Sparkassen-Finanzgruppe der „Flow Factory“ über die nächsten 5 Jahre zur Verfügung

Künstliche Intelligenz, echte Kompetenz

Bei „Flow Factory“ arbeiten Wissenschaft und Praxis zusammen.
Das sind Menschen von der Universität und Menschen von Unternehmen.
Zusammen wollen sie neue Möglichkeiten für KI im Arbeitsalltag finden.
Sie wollen auch Gefahren von KI erkennen und vermeiden.
Auch Studierende können an dem Projekt mitarbeiten.
Das können sie zum Beispiel im Rahmen von Bachelorarbeiten, Masterarbeiten oder Promotionen tun.
So bekommen sie wichtige Einblicke in die Abläufe der Finanzwirtschaft.

Die Sparkassen wollen die besten digitalen Lösungen haben.
Dafür ist das Forschungszentrum ein wichtiger Schritt.
Auch Studierende sehen dadurch, wie gut die Sparkassen bei dem Thema KI sind.
So können die Sparkassen gute neue Fachleute bekommen.
Das sagt Prof. Dr. Liane Buchholz.
Sie ist die Präsidentin des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe.
Sie hat sich sehr für die Gründung der Flow Factory eingesetzt.