Das Interesse an nachhaltigen Geldanlagen steigt, auch bei privaten Anlegern. Die Sparkasse Hannover bietet seit Jahren erfolgreich ein eigenes Produkt an, das Investitionen in regionale Projekte ermöglicht.

Hühner machen Schule: In der Region Hannover bekommen Schülerinnen und Schüler seit einiger Zeit oft fröhlich gackernden Besuch. Nämlich immer dann, wenn das Hühnermobil Station macht: Das rollende Haus bietet Platz für zehn bis 16 gefiederte Bewohnerinnen und wird regelmäßig für einige Tage oder Wochen auf einem Schulhof oder dem Gelände einer Kita geparkt. Die Kinder bekommen die Aufgabe, sich um das Geflügel zu kümmern – und lernen dabei ganz nebenbei einiges über Landwirtschaft, Tierhaltung und Ökologie. „Die Tiere sind nicht zu groß und stellen keine großen Anforderungen, aber bei der Versorgung kann man viel lernen“, sagt die Landwirtin Silke Rotermund-Hemme, von deren Bioland-Hof die Hühner stammen.

Der Biohof Rotermund-Hemme hat das Projekt gemeinsam mit der Region Hannover initiiert. Finanzielle Unterstützung für das Vorhaben gab es von der Sparkasse Hannover, die das Projekt mit Mitteln aus einer ganz besonderen „Quelle“ förderte: dem selbst entwickel­ten nachhaltigen Anlageprodukt „Sparkassenbrief N+“. Seit Mai 2016 gibt es dieses Produkt. Es wird von Kundinnen und Kunden sehr gut angenommen: „Das ermöglicht uns, ganz unterschiedliche wertvolle Projekte zu unterstützen. So fördern wir zum Beispiel Initiativen, in denen Kinder lernen, klimaneutral zu kochen, machen mit bei der Begrünung von Dächern und bezuschussen Lastenräder für Kleinunternehmer“, betont Vorstandsmitglied Kerstin Berghoff-Ising.

Im Kern handelt es sich beim Sparkassenbrief N+ um eine festverzinsliche Anlage, die auf Wunsch in Kombination mit einem nachhaltigen Aktien­fonds abgeschlossen werden kann. Für Kundinnen und Kunden bedeutet dies, dass sie ihr Geld regional gut angelegt wissen. Für die Sparkasse Hannover ist es eine weitere Möglichkeit, ihrem regionalen Auftrag zu entsprechen und vor Ort eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen. Denn mit dem hier angelegten Kapital kann sie Kredite an Vorhaben vergeben, die nach­haltigen ökologischen und sozialen Kriterien unterliegen, und selbst Impulse für Nachhaltigkeit setzen. Seit Einführung des Sparkassen­briefs N+ konnten auf diese Weise über 510 Millionen Euro an nachhaltigen Darlehen gewährt werden.

Zusätzlich hat sich die Sparkasse Hannover verpflichtet, jährlich mindestens 100.000 Euro zusätzlicher Fördergelder für nachhaltige Projekte und Initiativen zur Verfügung zu stellen – wenn möglich, sogar mehr, proportional zur Anlagesumme des Sparkassenbriefs. So konnten 2019 insgesamt sieben Klima- und Umweltschutzprojekte mit insgesamt 116.000 Euro gefördert werden. Unter ihnen befinden sich so unterschiedliche Maßnahmen wie das oben genannte „Hühner­mobil“, das Projekt iBench, das solarbetriebene Sitzbänke mit kostenlosem WLAN-Anschluss im öffentlichen Raum installiert, oder das Förderprogramm „Begrüntes Hannover“ zur Minimierung der Flächeninanspruchnahme in der Landeshauptstadt.

 

Liebe Leserinnen und Leser des Berichts an die Gesellschaft,

das Jahr 2020 ist aus vielen Gründen eine Zäsur. Wir alle können derzeit unseren Alltag nur unter erheblichen Einschränkungen bewältigen. Es fehlt der unbeschwerte Umgang mit Freunden, der Zugang zu Kunst und Kultur, Auslandsaufenthalte, der engere Kontakt zu Älteren in der Familie – und vielfach auch eine sichere wirtschaftliche Perspektive.

Die Sparkassen haben ihre Kräfte darauf gerichtet, ihren Kundinnen und Kunden durch diese schwierige Zeit zu helfen sowie Unternehmen und Privatpersonen kurzfristig wirtschaftliche Entlastung zu verschaffen. Sparkassen und Landesbanken haben den größten Teil der öffentlichen Hilfskredite zu den Kunden gebracht, aus eigenen Mittel einen Rekordwert an neuen Krediten vergeben und in rund 418.000 Fällen Kreditstundungen mit ihren Kunden vereinbart.

Die Corona-Pandemie wird beherrschbar werden. Der breite Einsatz von Impfstoffen steht kurz bevor. Und viele Unternehmen haben bereits ihre Geschäftsmodelle auf neue Anforderungen eingestellt. Wir werden gemeinsam diese Krise bewältigen.

Doch nicht alle Herausforderungen unserer Gegenwart sind durch einen Impfstoff zu lösen. Der Klimawandel hat das Potenzial, unser Leben schleichend, aber dauerhaft mindestens ebenso stark zu beeinträchtigen wie die aktuelle Pandemie. Und die wachsende Spaltung der Gesellschaft zeigt uns, dass wir dem sozialen Zusammenhalt künftig noch mehr Aufmerksamkeit schenken müssen.

Fragen der ökologischen, sozialen und auch der ökonomischen Nachhaltigkeit stehen im Mittelpunkt. Sparkassen sehen sich mit ihrer am Gemeinwohl orientierten Geschäftspolitik dabei in einer besonderen Verantwortung. Schon in der Gründungsgeschichte der Sparkassen ist die Idee der sozialen Nachhaltigkeit enthalten. Es geht darum, allen Teilen der Bevölkerung wirtschaftliche und damit soziale Teilhabe zu ermöglichen. Dazu müssen ökonomische – und auch ökologische Ressourcen bewahrt werden.

Wir haben die Überzeugung, dass wir Sparkassen als kommunale, in die örtliche Gemeinschaft eingebettete Kreditinstitute gute Voraussetzungen haben bieten, um vor Ort konkret sichtbare Beiträge für diese Zukunftsaufgaben zu leisten. Einige Beispiele für unser nachhaltiges Engagement trägt dieser Bericht zusammen.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und auf den Dialog mit Ihnen – vor Ort bei Ihrer Sparkasse oder auch mit dem DSGV.

Ihr
Helmut Schleweis

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Kern des öffentlichen Auftrags der Sparkassen ist es, Finanzdienstleistungen zum Wohle der Allgemeinheit anzubieten. Die 520 Mitgliedsinstitute der Sparkassen-Finanzgruppe, davon 379 Sparkassen, sind eigenständig und dezentral im Markt tätig. Die Verantwortung für die Entwicklung und Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen und Nachhaltigkeitsstrategien obliegt dementsprechend jedem einzelnen Institut.

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband e. V. (DSGV) unterstützt die Sparkassen mit einem umfassenden Angebot für die Berichterstattung über Nachhaltigkeit und gemeinwohlorientierte Leistungen. Der folgende Beitrag gibt eine kurze Einschätzung der gegenwärtigen Rahmenbedingungen für das Handeln der Sparkassen und ihrer Partnerinstitute in der Sparkassen-Finanzgruppe. Darüber hinaus vermittelt er einen Überblick über die konzeptionelle Ausgestaltung und Umsetzung von Nachhaltigkeit in der Sparkassen-Finanzgruppe. Die detaillierte Berichterstattung erfolgt auf Ebene der einzelnen Institute und in ihrem eigenen Ermessen.

Vielen Vereinen brachen durch Corona wichtige Einnahmen weg. Statt zu resignieren, reagierten viele mit Tatkraft und Ideenreichtum. Eine Spendenaktion der Sparkasse Kraichgau setze so viele gute Ideen frei, dass die Förderung noch einmal aufgestockt wurde.

Als „badische Toskana“ wird der Kraichgau gerne bezeichnet. Oder als „Land der 1.000 Hügel“. Seit die TSG Hoffenheim in der Fußball-Bundesliga spielt, hat die Region zwischen Karlsruhe und Heidelberg auch überregionale Bekanntheit erlangt. Sie gilt als reizvoller Landstrich mit starker Wirtschaft und vielen heimlichen Weltmeistern. Und als Region mit hoher Lebensqualität und vielseitigem Kultur- und Freizeitangebot. An letzterem haben vor allem auch die vielen Vereine, die es im Kraichgau gibt, einen bedeutenden Anteil.

Wie überall in Deutschland sind aber Vereinsleben und -aktivitäten in der Corona-Zeit erheblich eingeschränkt. Das ist für viele Vereine existenzbedrohend: Wenn Veranstaltungen, Kursangebote oder Trainingseinheiten nicht stattfinden können, fehlen wichtige Einnahmen in der Vereinskasse. Um den regionalen Vereinen in dieser schwierigen Situation zu helfen, rief die Sparkasse Kraichgau die Spendenaktion „Gemeinsam da durch. 100.000 Euro für die Vereine in der Region“ ins Leben. Bewerben konnte sich jeder gemeinnützige Verein, der aufgrund der Corona-Krise in finanzielle Probleme geriet. Aber auch Vereine, die sich in dieser besonderen Situation ganz besonders für die Gemeinschaft einbrachten, waren eingeladen.

Insgesamt 372 Vereine folgten dem Aufruf und bewarben sich. Bei der Sparkasse war man beeindruckt von dieser Resonanz, und von den teils dramatischen Schilderungen, wie stark sich die Corona-Pandemie auf das Vereinsleben ausgewirkt hat. „Das hat uns noch einmal nachdrücklich gezeigt, wie dringend Unterstützung benötigt wird“, berichtet der Vorstandsvorsitzende Norbert Grießhaber. Daher stockte die Sparkasse das ausgelobte Spendenvolumen noch einmal deutlich auf. Insgesamt 153.500 Euro konnten am Ende zur Verfügung gestellt werden. Die Aufstockung machte es zudem möglich, besonders tatkräftiges oder ideenreiches Engagement ganz explizit zu würdigen: Beispielsweise beim FC Weiler, der Einkaufsservices und Botengänge für Senioren anbot, dem Sinsheimer Verein „Kinderbunt“, der für Eltern eine Online-Beratung per Video-Chat ermöglichte, oder dem TV Waibstadt, der ein „Pizza-Duell“ veranstaltete, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer möglichst viele Bestellungen bei örtlichen Gastronomen aufgeben sollten.

Norbert Grießhaber ist vor allem davon beeindruckt, dass viele Vereinsmitglieder in den vergangenen Monaten „nie den Kopf in den Sand gesteckt, sondern nach Lösungen und neuen Wegen gesucht“ haben. Die ehrenamtliche Betätigung vieler Menschen sei ein Indiz dafür, dass sie Freizeit als Chance begriffen, sich und einen Teil ihrer Zeit zum Nutzen der Gesellschaft einzubringen. Die Aktion soll darum auch nicht die einzige Form der Unterstützung bleiben. Geplant ist, ab dem Herbst die bundesweite Sparkassen-Plattform „WirWunder“ durch eine regional ausgerichtete Plattform zu ergänzen. Über diese Website bieten sich den Vereinen eine innovative Plattform für ihr Fundraising und vielfältige Kooperationsmöglichkeiten mit der Sparkasse.

Auch der Bürgerpreis der Sparkasse Kraichgau wird diesmal ganz im Zeichen von Corona stehen. Der Preis, der alljährlich für besonders beispielhaftes ehrenamtliches Engagement verliehen wird, soll 2020 an „Corona-Heldinnen und -Helden“ gehen. Alle Menschen im Kraichgau sind dazu eingeladen, bis Mitte Oktober 2020 mögliche Kandidatinnen und Kandidaten zu nominieren.

Die Sparkasse Heidelberg nimmt beim Recruiting auch Studienabbrecher in den Blick. Mit Erfolg! Sie sind hochmotiviert und erfolgsorientiert. Den Wechsel in eine Ausbildung bei der Sparkasse bereut selten jemand von ihnen.

Die Zahl der Studienabbrecher in Deutschland ist hoch: Fast ein Drittel aller Studierenden verlässt die Hochschule ohne Abschluss. Das hat das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) errechnet. Die Gründe für den Abbruch sind vielfältig und individuell unterschiedlich. Aber in vielen Fällen liegt es weniger an mangelnden Fähigkeiten oder fehlendem Ehrgeiz, sondern am Mangel an Praxisbezug oder unterstützender Struktur während des Studiums.

Ein Studienabbruch kann aber auch die Chance für einen erfolgreichen Neuanfang bieten. Bei der Sparkasse Heidelberg jedenfalls ist man überzeugt, dass sich unter der großen Zahl von Studien­abbrechern auch viele junge Menschen mit großem Potenzial verbergen. Gezielt spricht die Sparkasse daher seit einigen Jahren in etablierten und sozialen Medien auch diese Zielgruppe an: Studierende, die mit ihrem Studienalltag unzufrieden sind und eine aussichtsreiche Alternative suchen.

Die bietet das Ausbildungsprogramm der Sparkasse: Innerhalb von zwei Jahren werden junge Menschen mit Abitur und Fachhochschulreife zum Bankkaufmann bzw. -frau ausgebildet, inklusive Zusatz­qualifika­tion als Finanzassistent. Die Willy-Hellpach-Schule in Heidelberg hat dafür eine eigene Schulklasse ein­gerichtet, die Blockunterricht zu bankwirtschaftlichen Fächern bietet.

Wie der Spurwechsel funktioniert, erzählen erfolgreiche Auszubildende bei Info-Veranstaltungen der Sparkasse, die unter anderem an der Universität Heidelberg stattfinden. Einer der Spurwechsler berichtet dort ganz offen darüber, dass ihn der Alltag an der Universität demotiviert habe. „Irgendwann habe ich den Absprung geschafft und mich bei der Sparkasse beworben“, sagt er. Den Wechsel in eine Ausbildung habe er seither nicht bereut. Ein anderer Ex-Student erklärt, dass er „genaue konkrete Aufgaben­stellungen und den Kontakt und Austausch mit anderen Menschen“ gesucht habe: „Bei der Sparkasse habe ich genau das gefunden, was ich mir gewünscht hatte, eine abwechslungsreiche Ausbildung mit Praxis- und Berufsschulphasen, vielen internen Zusatzseminaren und einem direkten Bezug zu den Menschen.“

Nadine Bertl, Ausbildungsreferentin der Sparkasse, ist überzeugt davon, dass der besondere Fokus auf Studienabbrecher sich auszahlt: „Sie haben ein starkes Bewusstsein davon, was die Entscheidung für einen Beruf bedeutet – und sie sind ernsthafter“, betont sie. „Zudem bleiben nach der Ausbildung eher bei uns und profitieren dann von unserer individuellen Personalentwicklung.“

Die „Symbioticon“ bringt digitale Ideen auf die Beschleunigungsspur. Das innovative Veranstaltungsformat der Sparkassen-Finanzgruppe überzeugt auch Kommunikationsexperten: Es steht für einen „beeindruckenden Willen zur Selbstveränderung“.

Die Sparkassen als Trendsetter – mit der „Symbioticon“ hat die Finanzgruppe ein innovatives Format etabliert, das in der IT-Szene für Aufsehen sorgt. Im Zentrum des Events steht ein sogenannter Hackathon. Dabei entwickeln junge IT-Experten und Kreative innovative digitale Lösungen für das Banking der Zukunft. Die besondere Herausforderung dabei: Für die Entwicklung steht nur ein relativ knapp bemessener Zeitraum zur Verfügung. Innerhalb von 48 Stunden müssen die teilnehmenden Teams einen digitalen Prototyp oder ein technisches Konzept entwickeln und möglichst anschaulich präsentieren. Den besten Ideen winken nicht nur lukrative Geldpreise. Sie haben auch gute Chancen, in tragfähige Produkte und Services umgesetzt zu werden.

Wer zum ersten Mal einen Hackathon aufsucht, mag die Veranstaltung für eine Mischung aus Gaming-Event und Night-Club halten. Die lockere, moderne Atmosphäre ist aber bewusst als futuristische Spielwiese für junge Kreative gesetzt und wird mit knallig leuchtenden Farben und starken Typografie-Elementen unterstrichen. Der Wettbewerbscharakter sorgt für hohe Spannung und viel Motivation bei den teilnehmenden Teams. Aber es geht dabei um mehr als nur um unterhaltsame Tüftelei. Mit der „Symbioticon“ positioniert sich die Sparkassen-Finanzgruppe als innovativer und kompetenter Player, der die Zukunft der Finanzbranche federführend mitgestaltet. Daher wird der Hackathon auch mit einer breiten Palette von Fachveranstaltungen wie Workshops, Vorträgen und Präsentationen umrahmt.

Die Digitalisierung verändert die Branche. Die sogenannten FinTechs – das sind Technologie­unternehmen mit einem Fokus auf Banken und Finanzdienstleister – entwickeln schnelle, schlanke und intuitive Lösungen für alle Aspekte des Finanzgeschäfts, von innovativen Zahlungs- und Banking-Lösungen über die private Vermögensverwaltung bis hin zu komplexen Analysetools für Aktienkurse oder Kreditrisiken. Zunehmend steht dabei auch die Frage im Mittelpunkt, welchen Beitrag neue Technologien zu einem nachhaltigen, verantwortungsvollen und innovativen Umgang mit Finanzen leisten können. Das macht es für die Sparkassen besonders wichtig, in dieser Entwicklung eine tragende Rolle zu spielen. Bei den Lösungen, die im Zuge der Hackathons entwickelt werden sollen, liegt daher ein besonderer Fokus auch immer auf Umsetzbarkeit, Intuitivität und Nachvollziehbarkeit digitaler Ideen.

Organisiert wird die Veranstaltung seit 2016 von der Star Finanz und der Finanz Informatik (FI) mit Unterstützung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) und dem Deutschen Sparkassenverlag (DSV-Gruppe). Jede Veranstaltung steht unter einem festen Motto, das ganz bewusst zugespitzt und offensiv formuliert ist: 2019 lautete es „#nonormal“, im laufenden Jahr heißt es „#gamechanger“. Die Resonanz ist beeindruckend: An der Veranstaltung im vergangenen Jahr nahmen rund 100 ITler und Kreative teil.

Die Symbioticon als ein besonderes Format, das Zeichen für die Zukunft setzt. Das beeindruckte auch die Jury des German Design Award 2021: Sie zeichnete die Veranstaltung mit einer besonderen Erwähnung in der Kategorie „Excellent Communications Design – Event“ aus. Der Hackathon sei „vorbildlich“, urteilte die Jury, denn er fördere die Entwicklung „ungewohnter und ungesehener Lösungen in Prototypen“. Außerdem zeige er, dass die Sparkassen-Finanzgruppe von einem „beeindruckenden Willen zur Selbstveränderung“ getragen werde, hieß es in der Jury-Begründung weiter.

Digitalisierung erlebbar und anschaulich zu machen ist ein wichtiger Schritt, um die Potenziale für die ökonomische, ökologische und soziale Transformation zu heben. Das ist nicht zuletzt auch eine zentrale Forderung der Bundesregierung. Nach ihrer Überzeugung kann „eine nachhaltige Digitalisierung nur gelingen, wenn die Menschen darauf vertrauen, dass sich ihr Leben durch die Digitalisierung signifikant verbessert.“ Dazu ist es wichtig, Berührungsängste abzubauen, Vertrautheit mit digitalen Medien zu schaffen und bei diesem Veränderungs­prozessen möglichst alle Menschen mitzunehmen.

Das Erreichen der Klimaschutzziele, der langfristige Ausbau der erneuerbaren Energien, aber auch der demografische Wandel in einer älter werdenden Gesellschaft machen auf Dauer große Investitionen in den privaten Wohnungsbau und öffentliche Gebäude, in Unternehmen und in die Infrastruktur notwendig. Die Sparkassen-Finanzgruppe ist ein verlässlicher Partner für Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen in der Region, wenn es um die Finanzierung nachhaltiger Projekte geht. Im Jahr 2019 stellte sie Kredite in Höhe von fast zehn Milliarden Euro bereit, die in mehr als 55.000 nachhaltige Vorhaben flossen.

Mit einem Patenschaftskonzept unterstützt die Sparkasse Bremen junge Menschen mit Migrations­hintergrund auf dem Weg in die Ausbildung. Entwickelt wurde das Konzept von Auszubildenden der Sparkasse selbst.

Vielfalt wird großgeschrieben bei der Sparkasse Bremen – und das auf vielen Ebenen. So hat die Sparkasse 2014 unter dem Namen „gemeinsam gut!“ eine Stadtteilinitiative ins Leben gerufen, um das Miteinander und den offenen Austausch in den Vierteln und Quartieren der Hansestadt zu fördern. Jedes Jahr können Vereine und Initiativen im Rahmen eines Wettbewerbs sich und ihre Projekte vorstellen. Über 500 Projekte sind seit dem Start der Initiative bereits gefördert worden, fast 110.000 Euro stellte die Sparkasse dafür allein im vergangenen Jahr zur Verfügung.

Auch intern setzt die Sparkasse auf Diversität. Im Sommer des vergangenen Jahres startete sie eine ganz besondere Maßnahme, die Menschen mit multinationalem Hintergrund den Weg in die Ausbildung erleichtert. Im Rahmen eines betrieblichen Langzeitpraktikums – Dauer zwischen sechs und zwölf Monaten – können sie sich die Grundlagen aneignen, die für eine Ausbildung bei der Sparkasse vorausgesetzt werden. Begleitet werden sie dabei von Auszubildenden der Sparkasse, die während der Bewerbungsphase, einem Startpraktikum und einer anschließenden Kompetenzphase als Patinnen und Paten zur Verfügung stehen. Wer diese drei Phasen erfolgreich abschließt, hat gute Chancen, von der Sparkasse einen Ausbildungsplatz angeboten zu bekommen. Und auch dann bietet das Programm kontinuierliche Begleitung durch die Patinnen und Paten.

Entwickelt wurde die Maßnahme von Auszubildenden der Sparkasse selbst. Das vierköpfige Team stellte sich die Frage, wie die Förderung von Vielfalt im Unternehmen gelingen kann. „Bisher sind nur wenige Menschen mit Migrationshintergrund in unserem Unternehmen beschäftigt“, sagt Teammitglied Bastian Korn. „Das wollen wir ändern. Es ist unser Ziel, die Sparkasse Bremen zu einem multinationalen Unternehmen zu machen.“ Die Begleitung durch Patinnen und Paten bietet dabei einen ganz pragmatischen Ansatz, um Menschen mit Migrationshintergrund den Weg besseren Berufschancen zu eröffnen – und damit auch dem Fachkräftemangel in vielen Branchen zu begegnen. „Wir wollen vor allem jungen Geflüchteten die Chance geben, eine Ausbildung bei der Sparkasse anzufangen“, sagt Bastian Korn. „Denn genau für diese ist es deutlich schwieriger, im Bankensektor Fuß zu fassen – vor allem weil ihre Deutschkenntnisse noch nicht so gut sind.“

Das Konzept überzeugte auch den Vorstand der Bremer Sparkasse, der grünes Licht für die Umsetzung gab. Im Mai 2019 wurden im Rahmen eines „Speedrecruitings“ zunächst drei Bewerberinnen und Bewerber ausgewählt. Guten Zuspruch fand das Konzept der Auszubildenden im Übrigen auch bei der Jury der „Diversity Challenge“. Bei diesem Wettbewerb wurde das Team der Sparkasse Bremen mit dem dritten Platz prämiert. „Der Erfolg zeigt, dass sich Investitionen in die interne Ausbildung lohnen und die Zukunft des Unternehmens sichern – gerade in Zeiten des demographischen Wandels“, sagt Personalerin Elke Opielka, die das Team bei der Konzeptentwicklung begleitete.

Bastian Korn ist ebenfalls zu Recht erfreut über den Erfolg: „Es ist toll, dass nun die ersten Geflüchteten mit dem Programm gestartet sind“, sagt er. „Und wenn sich unser Programm dadurch auch in deren Bekanntenkreis herumspricht, nutzen vielleicht auch noch mehr die Chance, ebenfalls im Bankensektor Fuß zu fassen.“

Der Mittelstand gilt als Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Die Sparkasse-Finanzgruppe ist für viele mittelständische Unternehmen der wichtigste Partner, und das durch alle Phasen der unternehmerischen Entwicklung hindurch.

3,5 Millionen kleine und mittelständische Unternehmen (sogenannte KMUs) gibt es hierzulande. Das sind stolze 99,5 Prozent sämtlicher deutschen Unternehmen. Mehr als die Hälfte aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (rund 58 Prozent) arbeitet nach Angaben des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BMW) in KMUs, 81,7 Prozent aller Lehrlinge werden dort ausgebildet.

Mittelständische Unternehmen sind in der Regel inhaber- oder familiengeführt. Die regionale Verwurzelung spielt für Geschäftsführung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine wichtige Rolle. Das macht sie an ihren Standorten zu wichtigen Akteuren des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens. Sie sind aber auch über die regionalen Grenzen hinaus von wirtschaftlicher Bedeutung. Denn viele von ihnen haben sich mit hoher Kompetenz, langjähriger und eingehender Marktkenntnis sowie innovativen Produktideen zu führenden Unternehmen in ihren jeweiligen Branchen entwickelt. Es ist zu einem guten Teil auch ihr Verdienst, dass das Label „Made in Germany“ bis heute als ein Qualitätssiegel gilt. Immerhin 97,1 Prozent der deutschen Exportunternehmen sind KMUs – und nicht wenige gelten als „heimliche Weltmeister“, als hochspezialisierte Unternehmen, die außerhalb ihrer Branchen wenig bekannt sein mögen, dort aber weltweit zu den Marktführern gehören.

Die Sparkassen sind überall in Deutschland zuverlässiger Partner des Mittelstands. Die Stärkung und Förderung der mittelständischen Wirtschaft gehört zum Kerngeschäft der Sparkassen und Landesbanken: Drei Viertel aller deutschen Unternehmen sind Kunden der Sparkassen-Finanzgruppe. Viele dieser Partnerschaften sind über Jahrzehnte gewachsen, viele erfolgreiche Unternehmen werden von der Sparkasse ihrer Region vom Start weg durch alle Phasen ihrer Entwicklung begleitet. Sparkassen verfügen somit aus erster Hand über differenzierte Einblicke in die wirtschaftliche Potenziale und Leistungsfähigkeiten ihrer Region. Sie sitzen so an einer Schlüsselstelle für den Aufbau regionaler Kompetenznetzwerke.

Diese Marktkompetenz ist ein wichtiger Faktor, um die wirtschaftliche Stärke des Mittelstands in Deutschland langfristig zu sichern und fit für die Zukunft zu machen. Die Sparkassen unterstützen die Unternehmerinnen und Unternehmer ihrer Region bei der Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistung, in der Erschließung neuer Märkte, bei der Neu- und Ausgründung junger Unternehmen. Die Gründungs- und Innovationsförderung hat in den vergangenen Jahren einen immer bedeutenderen Stellenwert bekommen und geht weit über finanzielle Lösungen hinaus: Zahlreiche Sparkassen beteiligen sich am Aufbau von Technologiezentren und Start-Up-Centern, unterstützen bedeutende Gründungs- und Ideenwettbewerbe und stärken regionale Initiativen und Netzwerke für Gründerinnen und Gründer.

Viele Unternehmen veröffentlichen inzwischen Nachhaltigkeitsberichte, in denen sie dokumentieren, auf welche Art und Weise sie mit ihrer Haltung, ihren Produkten und Initiativen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Das stärkt die Glaubwürdigkeit und Vertrauensbasis eines Unternehmens bei Kunden, Partnern, Mitarbeiterschaft und in der Öffentlichkeit.

Die Hamburger Sparkasse (Haspa) geht noch einen Schritt weiter und hat ihren Nachhaltigkeitsbericht im vergangenen Jahr um eine Klimabilanz ergänzt. Ein Schritt, der bei deutschen Unternehmen noch eher ungewöhnlich ist, aber die Nachhaltigkeitsbestrebungen in einigen zentralen Aspekten schärft. Die Maßnahme schafft nicht nur Transparenz nach außen, sondern auch nach innen: Sie definiert Umwelt- und Klimaschutz als ein zentrales Unternehmensziel, bringt unterschiedliche Unternehmensbereiche an einen Tisch und schafft Transparenz, Klarheit und Verbindlichkeit bei den Bemühungen, den Klimawandel zu stoppen.

Eine Klimabilanz zu erstellen bedeutet zunächst einmal, genau in den Blick zu nehmen, in welchen Bereichen eines Unternehmens welche Ressourcen in welchem Ausmaß genutzt und verbraucht werden. Eine eingehende Klimabilanz nimmt dabei nicht nur den Verbrauch an Strom und fossilen Brennstoffen in den Blick. Sie adressiert auch sämtliche Bereiche, in denen Ressourcen genutzt und verbraucht werden: den Papierverbrauch in Büros, die Wassernutzung in Küchenbereichen oder sanitären Anlagen, den Flächenverbrauch durch Parkplätze, Neu- oder Umbauten und ähnliches.

Vor allem mittelständische Unternehmen nähern sich diesem Thema nur zögerlich, denn es scheint zunächst einmal mit großem Aufwand und Abstimmungsbedarf verbunden zu sein. Schließlich müssen Daten und Informationen aus ganz unterschiedlichen Bereichen gesammelt, konsolidiert und aufbereitet werden. Eine Rolle mag auch spielen, dass der erste Anlauf zu einer Bilanz fast zwangsläufig auch Defizite zu Tage fördert. Das ist aber im Grunde auch der Zweck des Ganzen, sagt Dirk Mithöfer von der Hamburger Energie-Handels-Gesellschaft (EHA), die die Haspa bei der Erstellung der Klimabilanz unterstützt hat: „Es geht gar nicht darum, reine Erfolgsstorys zu schreiben.“ Sinn einer solchen Bilanz sei vielmehr, ein angemessenes und pragmatisches Vorgehen zu ermöglichen sowie eine solide Basis für die künftige Befassung mit der Klimabilanzierung und Glaubhaftigkeit zu schaffen: „Die Unternehmen sollen Mut zur Lücke haben und auch Schwachstellen offenlegen. Wichtig ist, dass sie transparent sind und Wege zur Verbesserung aufzeigen.“

Die Bilanzierung förderte für die Haspa tatsächlich einige wertvolle Erkenntnisse zu Tage: So konnten der Papier- und der Wärmeverbrauch „als wesentliche Stellhebel zur Verbesserung der Umweltleistung der Haspa identifiziert werden“, heißt es im Nachhaltigkeitsbericht. Es zeigte sich aber auch, dass im Hause bereits viel mehr Aktivitäten durchgeführt werden als erwartet. „Manche Kolleginnen und Kollegen haben Klimaschutzmaßnahmen schon seit langer Zeit ganz ‚nebenbei‘ umgesetzt und können ihre Erfolge nun sichtbar machen“, sagt Yvonne Kiesel, die im Bereich Unternehmensentwicklung die Nachhaltigkeitsaktivitäten der Haspa koordiniert. So werde beispielsweise im Personalbereich sehr genau auf Nachhaltigkeit geachtet, Abläufe optimiert und Papier gespart: „Solche Maßnahmen konnten wir bewerten und in der Klimabilanz ausweisen“. Diese Wertschätzung bestärkt nicht nur die Eigeninitiative von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ermutigt zur Nachahmung. Sie setzt auch positive Signale in der Nachhaltigkeitskommunikation nach außen.