Wer sich sozial engagiert, hat beste Chancen bei der Sparkasse Celle. Denn Bewerber mit Ehrenamt erhalten dort eine Art VIP-Ticket zum Bewerbungsgespräch. Das Recruiting-Programm der Sparkasse kommt gut an.

Bei einer Bewerbung zählen meist die harten Fakten. Wenn Unternehmen die Kandidaten für einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz sichten, schauen sie meist auf Schulnoten und Zeugnisse. Die Sparkasse Celle hat jetzt einen neuen Weg eingeschlagen. Sie lädt Bewerber auch ohne Eignungsprüfung direkt zu Vorstellungstests ein. Einzige Voraussetzung: Die potenziellen Azubis müssen sich ehrenamtlich engagieren.

Wer mindestens 100 Stunden ehrenamtliches Engagement im Jahr nachweisen kann, bekommt von der Sparkasse eine Art VIP-Ticket. Er darf erste Eignungstests überspringen und wird direkt zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Die Sparkasse lancierte sogar eigens eine Öffentlichkeitskampagne mit dem Titel „#Ehrenmann, #Ehrenfrau, #Ehrenmenschen“, um auf das neue Recruiting-Konzept aufmerksam zu machen.

Sparkassen-Vorstand Dr. Patrick Kuchelmeister hatte selbst die Idee zu der Kampagne, als ihm die vielen engagierten jungen Menschen in seinem Bekanntenkreis auffielen. „In Einstellungstests werden vor allem kognitive Fähigkeiten abgefragt, aber Bewerber mit sozialen Kompetenzen fallen oft durchs Raster“, sagt Kuchelmeister. „Bei den Sparkassen steht aber der Mensch im Mittelpunkt. An den Noten lässt sich nur bedingt ablesen, ob ein Bewerber die nötigen Soft Skills dafür mitbringt. Einen Aufschluss gibt uns jedoch das soziale Engagement des Bewerbers.“

Gerade im Zeitalter der Digitalisierung sei es wichtig, die sozialen Kompetenzen wieder in den Mittelpunkt zu stellen: „Bankkaufleute brauchen Empathie, um die Bedeutung des Inhalts im Kontext für ihre Kunden einzuschätzen und zu bewerten“, erläutert Kuchelmeister. „Das sind Fähigkeiten, die im Zuge der Digitalisierung zu verkümmern drohen.“

Liebe Leserinnen und Leser,

überall in Deutschland sind in den letzten Monaten jeden Freitag tausende von jungen Menschen auf die Straße gegangen. Sie treten für Klima- und Umweltschutz ein. Sie drängen die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Handeln. Denn sie befürchten, dass ihre künftigen Lebensgrundlagen beeinträchtigt sein werden.

Es gibt viele gute Gründe, auf die Anliegen junger Menschen einzugehen. Vielleicht teilen wir nicht alle ihre Vorstellungen über mögliche Lösungswege. Sie haben aber das Recht, für ihre eigene Zukunft einzutreten. Und sie stellen auch die richtigen Fragen, auf die wir alle zusammen die richtigen Antworten finden müssen.

Nachhaltiges Handeln und Wirtschaften ist eine der entscheidenden Zukunftsaufgaben. Wirklich nachhaltig zu handeln, ist in der Praxis allerdings häufig gar nicht so einfach. Zu Recht richten sich die Blicke angesichts der Klimafrage auf die ökologische Nachhaltigkeit. Hier gibt es viel zu tun – auch für die Kreditwirtschaft und nicht zuletzt für die Sparkassen. Wir können wesentlich helfen, dass Kapital in nachhaltige Anlageformen gelenkt wird.

Ein umfassendes Nachhaltigkeitsverständnis muss aber auch soziale und ökonomische Aspekte beinhalten. Schließlich müssen wir unseren Kindern und Enkelkindern auch ein funktionierendes soziales Gemeinwesen und die notwendigen ökonomischen Ressourcen hinterlassen, damit sie ihre Zukunft selbstbestimmt gestalten können. Einsatz für gesellschaftlichen Zusammenhalt, soziale Mindeststandards und Erhalt sowie gerechte Verteilung ökonomischer Grundlagen sind deshalb nach unserem Verständnis zwingende Bestandteile einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie.

Der Gründungsauftrag der Sparkassen ist finanzielle und damit gesellschaftliche Teilhabe für alle Teile der Gesellschaft. Über mehr als 200 Jahre haben wir für unsere Kundinnen und Kunden und bei uns selbst die ökonomische Substanz sorgsam behandelt. Und seit jeher sind wir Teil nachhaltiger regionaler Wirtschaftskreisläufe. Rund 44 Milliarden Euro pro Jahr tragen die Sparkassen jährlich zum wirtschaftlichen Wohlstand in Deutschland und damit zu der so wichtigen Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse bei. Und mehr als die Hälfte unserer mehr als 209.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringt sich ehrenamtlich in Vereine und Initiativen vor Ort ein – in Sport, Kultur sowie Sozial- und Umweltprojekten.

Wir alle stehen in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen. Die Aufgabe von Sparkassen ist es, Entwicklungen und Umbrüche so mitzugestalten, dass möglichst viele Menschen davon profitieren können. Mit dem aktuellen Bericht an die Gesellschaft möchte ich Sie einladen, einige ausgewählte Beispiele zu entdecken.

Ihr
Helmut Schleweis

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Zehn Jahre Schlichtungsstelle des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes: Die Schlichtungsstelle hat sich für Kundinnen und Kunden als Anlaufstelle für vertrauensbildende Maßnahmen und konstruktive Lösungen in Konfliktfällen bewährt.

Meinungsverschiedenheiten und Missverständnisse proaktiv aufgreifen und im Falle von Problemen gemeinsam Lösungen entwickeln, das gehört zu den Klassikern vertrauensbildender Maßnahmen. Dialog ist auch für Unternehmen einer der besten Wege zu zeigen, dass sie die Beziehung zu ihren Kunden ernst nehmen. Und so bietet seit Anfang 2009 die Schlichtungsstelle des DSGV eine Anlaufstelle für Kundinnen und Kunden der Sparkassen an. Ihre Aufgabe: Konstruktive und einvernehmliche Lösungen in Konfliktfällen zu entwickeln und eine vertrauensvolle Kommunikation zwischen beiden Seiten zu ermöglichen.

Der ursprünglich auf Streitigkeiten mit den bayerischen Sparkassen zuständigen Schlichtungsstelle haben sich inzwischen mit Ausnahme der baden-württembergischen, die über eine eigene Schlichtungsstelle verfügen, alle übrigen deutschen Sparkassen angeschlossen. Auch einige Verbundunternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe sind dabei, so z. B. die Landesbank Berlin AG, die S-Kreditpartner GmbH, die DekaBank Deutsche Girozentrale und die S Broker AG & Co.KG. Dabei spielte sicher eine Rolle, dass die gesetzlichen Anforderungen an Verbraucherschlichtungsstellen gestiegen sind. Mehr noch aber hat sich die Überzeugung durchgesetzt, dass es Sinn macht, Synergien auszubauen und die Dienstleistung zu vereinheitlichen, um den veränderten Ansprüchen und Kundenwünschen gerecht zu werden.

Eine ehrgeiziges Bauprojekt will unterschiedliche Altersgruppen, Kulturen und Nationalitäten zusammenbringen. Eine Verbundkooperation zwischen Sparkasse und Landesbank ermöglicht die Finanzierung.

„Wir suchen Menschen, nicht Mieter”, verkündet die Wohnbau Weil am Rhein auf ihrer Website. Mit einem ehrgeizigen Wohnungsbauprojekt möchte das Unternehmen Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und Nationalität zusammenbringen. Gut 38 Millionen Euro investiert das kommunale Wohnbauunternehmen in das Projekt. Auch die lokale Sparkasse Markgräflerland ist am Projekt beteiligt.

An der August-Bauer-Straße, nah am Zentrum des südbadischen Städtchens und nur ein paar hundert Meter von der Schweizer Grenze entfernt, entsteht zur Zeit ein Wohnkomplex für Menschen, die „ein tolerantes Miteinander und gemeinschaftliches Wohnen für jung und alt” suchen, wie es auf der Website weiter heißt.

Geplant sind insgesamt 86 Wohneinheiten in vier Häusern, außerdem gewerbliche Räumlichkeiten, zwei Wohngemeinschaften für Demenzerkrankte und pflegebedürftige Personen, zwei Wohngruppen für psychisch erkrankte Menschen, Dienststellen der örtlichen Diakonie und Caritas, eine Kinderkrippe und ein Familienzentrum, sowie eine Gartenanlage und ein großer Gemeinschaftsraum mit Küche und Werkstatt. Die Mieten sind sozialverträglich kalkuliert und liegen zwischen 8 und 11 Euro je Quadratmeter.

Erschwinglicher Wohnraum wird auch in Weil am Rhein dringend benötigt, denn das kleine Städtchen an der Schweizer Grenze ist ein Zuzugsort. Seit 2011 ist die Bevölkerung kontinuierlich gestiegen. Mit einer Gemeindefläche von knapp 2.000 Hektar gehört Weil am Rhein andererseits zu den flächenmäßig kleineren Kommunen in Baden-Württemberg. Da ist es umso wichtiger, Wohnungsbauprojekte voranzubringen, die auch Aspekte der nachhaltigen Quartiersentwicklung und des nachbarschaftlichen Miteinanders berücksichtigen.

Auch Geschäftskunden suchen neue Wege zu ihrer Hausbank. Viele Sparkassen haben daher umfassende multimediale Beratungskonzepte entwickelt. Das Beispiel der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) zeigt, wie sich das in der Praxis bewährt.

Kleinere und mittlere Unternehmen besser beraten – vor anderthalb Jahren lancierte die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) unter dem Namen „BusinessLine“ ihre multimedialen Beratungseinheiten für Geschäftskunden. Seither gibt es für diese Kunden vollwertige kompetente und fallabschließende Beratungsleistungen nicht mehr nur bei einem Beratungsgespräch in der Filiale, sondern auch telefonisch, über das Internet oder per Text- und Video-Chat. Und das nicht nur zu den üblichen Geschäftszeiten, sondern werktags von 8 bis 20 Uhr. Für die Kunden bringt das mehr Flexibilität und höhere Erreichbarkeit und kommt vor allem solchen Gewerbetreibenden entgegen, die zu den üblichen Geschäftszeiten ihr Unternehmen kaum verlassen können.

Wie die LzO, so haben viele Sparkassen in den vergangenen Jahren mehr und mehr multimediale Kanäle für ihre Beratungs- und Serviceleistungen geöffnet. Dafür gibt es gute Gründe. Die Digitalisierung hat auch bei den gewerblichen Kunden der Sparkassen längst Einzug gehalten. Das gilt nicht nur für große Unternehmen. Auch im Mittelstand und Handwerk, bei Einzelhändlern, Selbstständigen und Freiberuflern laufen heutzutage immer mehr Geschäftsprozesse über digitale Kanäle, werden in fast allen Bereichen und Märkten sämtliche Interaktionen schneller, effizienter und termingenauer. Dadurch verändert sich natürlich auch die Erwartungshaltung der Kundinnen und Kunden an ihren Finanzdienstleister: schnelle und kompetente Informationen sowie zügige und klare Entscheidungen gelten inzwischen in allen finanziellen Angelegenheiten als Selbstverständlichkeit.

Die Digitalisierung spielt deshalb eine wichtige Rolle in der „Vertriebsstrategie der Zukunft“ (VdZ) der Sparkassen. Der Name steht für ein umfassendes und zukunftsorientiertes Vertriebskonzept, das der Deutsche Sparkassen- und Giroverband gemeinsam mit Sparkassen und weiteren Institutionen der Sparkassen-Finanzgruppe entwickelt hat. Es ermöglicht eine zielgenaue Ansprache der Kunden und ihrer Bedürfnisse, steigert als konsequenter Multikanalansatz die Kontaktintensitäten und erlaubt die genaue Analyse unterschiedlicher Kundengruppen entlang ihrer Bedürfnisse und Anforderungen.

Wer gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen und langfristig binden möchte, muss ein attraktives Arbeitsumfeld anbieten. Denn nur wenn die Motivation stimmt, lassen sich neue Ideen und Konzepte dauerhaft umsetzen. Deshalb arbeitet die Sparkasse Rhein-Nahe an einer neuen Unternehmenskultur, in deren Mittelpunkt Kommunikation, Teamwork und Gesundheit stehen.

Kompetente und engagierte Mitarbeiter sind ein wesentlicher Faktor für den Erfolg eines Unternehmens. Sie tragen viel dazu bei, wie ein Unternehmen von außen wahrgenommen wird, wie sich Zuverlässigkeit, Wandlungsfähigkeit und Innovationskraft in der Praxis umsetzen lassen. Das gilt auch für die Sparkasse Rhein-Nahe, eine der erfolgreichsten Sparkassen in Rheinland-Pfalz.

„Uns ist klar, wenn wir uns modern und innovativ aufstellen wollen, müssen wir gut ausgebildetes Personal haben und dieses für unser Haus begeistern“, sagt Peter Scholten, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rhein-Nahe. „Darum krempeln wir unsere gesamte Unternehmenskultur um.“ Konkret bedeute das, dass neben den Vertriebsstrategien auch alle zwischenmenschlichen und sozialen Aspekte der Arbeit überdacht werden. Denn Faktoren wie Individualität und Möglichkeit der persönlichen Entfaltung, davon ist Scholten überzeugt, haben einen zunehmend wichtigeren Einfluss bei der Wahl des zukünftigen Arbeitgebers.

„Der Arbeitsmarkt hat sich verändert vom Arbeitgebermarkt zum Arbeitnehmermarkt“, sagt Rolf Walz, Bereichsleiter Personal bei der Sparkasse. „Wir sind ein gefragter Arbeitgeber, haben viele langjährige MitarbeiterInnen und eine geringe Fluktuation. Dennoch ist auch bei uns zu spüren, dass es immer schwieriger wird, Fachkräfte zu gewinnen und zu binden.“ Die Zahl der Bewerbungen bei der Sparkasse ist – vor allem aufgrund des demografischen Wandels – um etwa 30 Prozent zurückgegangen.

Der angestoßene Kulturwandel umfasst daher eine Vielzahl von Maßnahmen und äußert sich auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Anfang 2018 schaffte das Institut beispielsweise – wie zahlreiche andere Sparkassen auch – die Krawattenpflicht ab. Seither dürfen Mitarbeiter des Hauses auch im „Business-Casual“-Look zum Dienst erscheinen. Sichtbarer Ausdruck der neuen Haltung sind auch eine Reihe ambitionierter Bauprojekte. Denn wie viele Flächensparkassen stand auch die Sparkasse Rhein-Nahe mit ihrem großen Geschäftsgebiet vor der Notwendigkeit, ihre Filialstruktur zu überdenken, ohne dabei den Anspruch regionaler Nähe aufzugeben.

Der Landkreis Freyung-Grafenau liegt am äußersten Rand der Republik, hat viel Grün und wenig Industrie. Wie motiviert man Menschen, dort hinzuziehen? Eine neue Standortkampagne zeigt, wie das klappen könnte. Mit an Bord ist auch die lokale Sparkasse.

„Mehr als du erwartest.“ Mit diesem optimistischen Motto lanciert der Landkreis Freyung-Grafenau eine Kampagne, die in der Region für mehr Selbstbewusstsein und außerhalb für mehr Aufmerksamkeit sorgen soll. Dabei versucht die Kampagne eine interessante Balance: Einerseits hob die Kampagne gerade das ländliche Umfeld, den hohen Freizeitwert und die Lage abseits der Metropolen als besondere Qualitätsmerkmale hervor. Andererseits zeigte sie mit unkonventionellen Aktionen, wie man einen Standort neu inszenieren kann und damit auch bei einem großstädtischen Publikum Neugierde und Interesse wecken kann.

Wie viele ländliche Regionen ist auch der Landkreis Freyung-Grafenau vom demografischen Wandel betroffen. In den Nachkriegsjahren lag der Kreis, der an Tschechien und Österreich grenzt, lange im Schatten des Eisernen Vorhangs. Das Ende des Kalten Kriegs und die Öffnung der europäischen Grenzen brachten zunächst ein Bevölkerungswachstum: Um die Jahrtausendwende lebten 82.000 Menschen hier, ein historischer Rekord. Seither ist die Bevölkerung aber kontinuierlich zurückgegangen. Aktuell wohnen etwa 78.000 Menschen im Kreis. Bis 2036 rechnet das Landesamt für Statistik mit einem Bevölkerungsrückgang von 3,3 Prozent. Besonders deutlich nimmt sich den Prognosen nach der Rückgang bei den jüngeren Generationen aus. So wird die Zahl der Kinder und Jugendlichen vermutlich um zwölf Prozent zurückgehen, die der 18- bis 40-Jährigen um 17 Prozent.

Ganzheitliche Beratung für mittelständische Unternehmen: Die Kreissparkasse Böblingen unterstützt Transformationsprozesse mit einem neuen Konzept.

Die Regelung der Nachfolge war für mittelständische Unternehmen immer schon ein wichtiges, wenn auch nicht immer leicht zu bewältigendes Thema. Lag die Lösung in früheren Zeiten oft noch auf der Hand, da die Leitung des Unternehmens in den meisten Fällen in der Familie blieb, ist das heutzutage immer seltener der Fall. Häufig müssen externe Lösungen gefunden und mit ebenso viel Kompetenz wie Feingefühl umgesetzt werden.

Rund 250.000 mittelständische Unternehmen in Deutschland suchen derzeit kurz- oder mittelfristig einen Nachfolger für die Geschäftsführung, schätzt die KfW Bank. Bis 2022 wird sich die Zahl wohl verdoppeln. In Baden-Württemberg beispielsweise sind nach Angaben der KfW rund 41 Prozent der Inhaber kleiner und mittelgroßer Unternehmen 55 Jahre alt oder älter.

Die Suche nach einem passenden Nachfolger ist ein komplexes Unterfangen. Dabei geht es nicht nur um die abstrakte Bewertung von Sachwerten, Umsätzen und Marktpotenzialen. Mittelständische Unternehmen werden stets getragen vom persönlichen Engagement der Inhaber und der Belegschaft, von einem über Jahre aufgebauten Netzwerk an Partnern und Kunden. Für ihre Gründer und Eigentümer sind sie oftmals ein Lebenswerk, für die Region Arbeitgeber und Identifikationsmerkmal. „Den Generationenwechsel erfolgreich zu gestalten und das Geschaffene über die eigene aktive Zeit hinaus zu sichern, gilt als Königsdisziplin im unternehmerischen Leben und ist eine Managementaufgabe“, sagt deshalb Michael Tillmann, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Böblingen.

Finanzkompetenz ist einer der zentralen Schlüssel wenn es darum geht, sich Perspektiven für ein gutes Leben zu eröffnen, den eigene Wohlstand zu sichern und die Zukunft mit zu gestalten. Als Sparkasse fördern wir kontinuierlich und mit unablässigen Engagement die finanzielle Bildung in der Bevölkerung.

Zukunftsmarkt künstliche Intelligenz: Auch in der Vermögensverwaltung spielen digitale Anlage-Tools eine immer größere Rolle. Die Sparkassen-Finanzgruppe ist auf diesem Markt ebenfalls aktiv.

Künstliche Intelligenz (KI) beschleunigt die Digitalisierung. Auch in der Finanzbranche kommt sie immer stärker zum Tragen: Immer mehr Anbieter der Branche nutzen KI-Funktionen, um Schnittstellen zum Kunden zu verbessern, Prozesse effizienter zu gestalten und neue Umsatzquellen zu erschließen. Der Begriff „Intelligenz“ ist dabei vielleicht etwas irreführend. Es geht bei den Themen, die auf diesem Feld bearbeitet werden, weniger um „Intelligenz“ im landläufigen Sinne, sondern zumeist „im Wesentlichen um Methoden der automatisierten Statistik und Prognostik“, wie die Chefvolkswirte der Sparkassen-Finanzgruppe in einem Aufsatz zu diesem Thema formulieren.

In diesem Sinne bieten KI-Applikationen ein großes Potenzial für die Finanzmärkte. Das sehen auch die Chefvolkswirte so: „Es gibt zahlreiche Anwendungsgebiete, die durch den Einsatz [entsprechender] Technologien optimiert werden können. Die Sparkassen-Finanzgruppe hat viel Potenzial, die Märkte mit Innovationen in Richtung Digitalisierung und KI voranzutreiben.“ Allerdings habe die Entwicklung eine hohe Dynamik und kennzeichne einen „The-Winner-Takes-It-All-Markt“. Die Chefvolkswirte fordern daher „eine schnelle Implementierung politischer Maßnahmen zur Förderung von KI.“

Im Rahmen der Sparkassen-Finanzgruppe wird durchaus schon an vielen Punkten an Lösungen gearbeitet, die Ansätze künstlicher Intelligenz aufgreifen und umsetzen. Ein Beispiel dafür ist die digitale Anlageplattform „bevestor“, die im Auftrag der DekaBank, des Wertpapierhauses der Sparkassen, entwickelt wurde. Bevestor ist im Branchenjargon ein „Robo-Advisor“. Der Ausdruck mag zunächst einmal befremdlich klingen: Ein Roboter als Berater? Wie soll das funktionieren? Kann eine vollautomatische Plattform tatsächlich alle Aspekte eines Beratungsprozesses abbilden, einschließlich der persönlichen Komponente, die vielen Kundinnen und Kunden wichtig ist?

Auch im Zeitalter der Direktbanken wünschen sich viele Kunden immer noch persönliche Beratung – vor allem dann, wenn es um wichtige Finanzentscheidungen geht wie die Vorsorgeplanung oder den Kauf einer Immobilie. Aber welcher Berater passt zu welchem Kunden? Kompetenz ist sicher ein entscheidendes Kriterium. Aber für viele Kunden spielen auch andere Aspekte eine Rolle, etwa der Wunsch, auf echter Augenhöhe miteinander kommunizieren zu können und als Gesamtperson ernst- und wahrgenommen zu werden.

Mit „friends in banks“ hat die Frankfurter Sparkasse ein ebenso innovatives wie nützliches Tool entwickelt, um Kunden mit dem perfekten Berater zusammenzubringen – oder neudeutsch: zu „matchen“. Die Besonderheit des Tools besteht darin, nicht nur die notwendige fachliche Kompetenz auszuwählen, sondern zusätzliche Kriterien mit in Betracht zu ziehen, von denen man weiß, dass sie dem Kunden oder der Kundin wichtig sind bzw. wichtig sein könnten: Kann der Berater oder die Beraterin komplexe Dinge mit einfachen Worten erklären, haben er oder sie möglicherweise den gleichen Musikgeschmack, die gleichen Hobbies, sind sie in den gleichen Feldern ehrenamtlich engagiert usw.?

Die Kooperation von jungen und älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglicht einen effizienten Austausch von Expertise und Kompetenzen, aber auch wichtigen Leitwerten und Aspekten der Unternehmenskultur – zum Beispiel bei dem Konzern Versicherungskammer Bayern.

Erfolgreiche Personalentwicklung bedeutet auch, die richtige Mischung und Balance aus all den Kenntnissen und Talenten zu finden, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eingebracht werden. Ältere Mitarbeiter punkten mit viel Erfahrung und Know-How aus der Praxis. Junge Menschen wiederum sind oft näher an aktuellen Trends und Innovationen. Generationentandems bieten die Möglichkeit für einen neuen Mentoring-Ansatz, denn sie liefern die Initialzündung für Austausch und Dialog zwischen den Generationen.

Im Konzern Versicherungskammer Bayern schlossen sich in einem Modellprojekt 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu 20 Generationentandems zusammen. Während sonst vor allem darauf geachtet wird, Menschen mit möglichst ähnlichen Interessen zusammenzubringen, legte man bei der Versicherungskammer Wert auf Unterschiedlichkeit. Die Tandems wurden über unterschiedliche Ressorts, Aufgabenbereiche und Standorte zusammengeführt. Maßgeblichster Unterschied war das Alter: „Es ging uns darum, ein altersübergreifendes Lernen für Beruf und Leben zu ermöglichen, Wissen und Werte weiterzugeben und einander verstehen zu lernen“, sagt Claudia Scheerer, Pressesprecherin der Versicherungskammer.

Kern des öffentlichen Auftrags der Sparkassen ist es, Finanzdienstleistungen zum Wohle der Allgemeinheit anzubieten. Die 560 Mitgliedsinstitute der Sparkassen-Finanzgruppe, davon 385 Sparkassen sind eigenständig und dezentral im Markt tätig. Die Verantwortung für die Entwicklung und Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen und Nachhaltigkeitsstrategien obliegt dementsprechend jedem einzelnen Institut.

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband e. V. (DSGV) hat für die Sparkassen ein umfassendes Unterstützungsangebot für die Berichterstattung über Nachhaltigkeit sowie zur Erfassung und Abbildung ihrer gemeinwohlorientierten Leistungen entwickelt. Der folgende Beitrag gibt zum einen eine kurze Einschätzung der gegenwärtigen Rahmenbedingungen für das Handeln der Sparkassen und ihrer Partnerinstitute in der Sparkassen-Finanzgruppe. Zum anderen vermittelt er einen Überblick über die konzeptionelle Ausgestaltung und Umsetzung von Nachhaltigkeit in der Sparkassen-Finanzgruppe. Die detaillierte Berichterstattung erfolgt auf Ebene der einzelnen Institute und in ihrem eigenen Ermessen.