Nahaufnahme eines Kindes in einer Unterrichtssituation. Das Kind macht ein Experiment mit einem technischen Gerät.

Bildung und Klimaschutz

Klimawandel im Schulunterricht

Die Erde wird wärmer.
Das verursacht viele Probleme für die Menschen und die Umwelt.
Es wäre gut, wenn die Erde nicht mehr als 1,5 Grad wärmer als früher wird.
Das ist eine wichtige Grenze, die man in Paris beschlossen hat.
Experten haben diese Grenze empfohlen.
2024 ist diese Grenze aber überschritten worden.
Deshalb muss jetzt viel getan werden.

Doch es gibt im Moment viele Krisen und politische Probleme auf der Welt.
Viele Menschen denken deshalb nicht mehr an den Klimawandel.
Deshalb ist es so wichtig, dass man in Schulen und Universitäten über das Thema spricht.
Nur wenn die Menschen etwas über den Klimawandel wissen, können sie auch etwas dagegen tun.

Die Bayerische Sparkassenstiftung hat 2 wichtige Projekte.
Ein Projekt ist der Klimakoffer der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Die Bayerische Sparkassenstiftung hat 890.000 Euro für das Projekt Klimakoffer gegeben.
Der Klimakoffer hat Materialien für 12 Experimente.
Damit können Schülerinnen und Schüler den Klimawandel besser verstehen.
Zum Beispiel:

  • Warum werden die Meere immer saurer?
  • Was sind Kipppunkte und warum sind sie so wichtig?

Die Bayerische Sparkassenstiftung hilft dabei, dass es den Klimakoffer in möglichst vielen Schulen gibt.
Seit 2023 wird er in Gymnasien genutzt.
Dort ist er seit 2023 in der 9. Klasse sogar Pflicht.
2024 kommt er auch an die Realschulen und Mittelschulen von Bayern.

Inzwischen gibt es den Klimakoffer aber nicht nur in Bayern.
In Krefeld in Nordrhein-Westfalen zum Beispiel hat die Sparkassenstiftung Sport und Umwelt das Projekt übernommen.
Alle weiterführenden Schulen der Stadt haben jeweils 3 Klimakoffer und eine Wärmebildkamera bekommen.
Das hat insgesamt 42.000 Euro gekostet.

890.000 Euro
Fördersumme der Bayerischen Sparkassenstiftung
für den Klimakoffer

Die Bayerische Sparkassenstiftung noch ein zweites wichtiges Projekt gemacht.
Sie hat das Projekt zusammen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus gemacht.
Das Projekt ist ein Wettbewerb.
Der Wettbewerb heißt Schwamm|statt|Hitze.
Der Wettbewerb ist für Jugendliche ab der 8. Klasse.

Es geht bei dem Wettbewerb, darum sich besser vor den Folgen des Klimawandels zu schützen.
Folgen sind zum Beispiel Hitze und Trockenheit.
Folgen können aber auch Überschwemmungen sein.
Dann ist es zum Beispiel gut, wenn Städte und Dörfer wie Schwämme Wasser aufnehmen und speichern können.
Dazu sagt man auch Schwammstadt.
Die Jugendlichen sollen sich Schwammstadt- oder Schwammdorf-Projekte für ihren Heimatort überlegen.

Gewonnen hat die Klima-AG des Gymnasiums Königsbrunn.
Sie hat 25.000 Euro gewonnen.
Jetzt kann die AG ihre Idee umsetzen.
Sie will Pflanzen an die Wände des Schulgebäudes machen.
Das kühlt zum Beispiel im Sommer.
Es bietet auch Lebensraum für Vögel und Insekten.

Der Wettbewerb Schwamm|statt|Hitze und auch der Klimakoffer waren erfolgreich.
Viele Menschen fanden sie gut.
Das zeigt, dass junge Menschen sich mit dem Klimawandel beschäftigen wollen.
Sie bekommen dadurch nicht nur Wissen, sondern auch Ideen.
Sie wollen sich für etwas einsetzen und merken, dass sie etwas tun können.
Das ist gut für das Selbstbewusstsein.