Eine Leitung für die Versorgung mit Fernwärme wird im Erdboden verlegt.

Wärmeversorgung für Städte und Gemeinden

Energie, die aus der Erde kommt

Fernwärme ist wichtig für die Energie-Wende.

Fernwärme bedeutet:

Wärme wird an einem bestimmten Ort erzeugt.

Dann wird die Wärme durch Rohre zu Häusern und Wohnungen geleitet.

So können viele Menschen mit Wärme versorgt werden.

 

Energie-Wende bedeutet:

Wir wollen weniger Kohle, Erdöl und Erdgas benutzen.

Stattdessen wollen wir mehr erneuerbare Energie nutzen.

Zum Beispiel Energie aus Sonne, Wind oder der Erde.

So können wir das Klima besser schützen.

 

Fernwärme kann dabei helfen.

Fernwärme kann verschiedene Energie-Quellen nutzen.

Zum Beispiel auch erneuerbare Energie-Quellen.

Diese Energie-Quellen sind besser für das Klima als fossile Energie-Quellen.

Fossile Energie-Quellen sind zum Beispiel Kohle, Erdöl oder Erdgas.

 

Fernwärme kann auch Wärme nutzen, die sonst verloren geht.

So können Städte und Gemeinden weniger abhängig von Kohle, Erdöl und Erdgas werden.

Bisher kommen aber nur etwa 20 Prozent der Fernwärme aus erneuerbaren Energie-Quellen.

Deshalb müssen neue Fernwärme-Projekte entstehen.

Dafür braucht es gute Ideen und Geld.

Die Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt solche Projekte.

Zwei Beispiele sind Olching und Hildesheim.

Rund 20 %
beträgt der Anteil erneuerbarer Energien am Fernwärmemix.

Olching: Wärme aus der Erde und aus Abfällen

In Olching entsteht eine besondere Anlage.

Dort werden zwei Energie-Quellen verbunden.

Zum einen entsteht Wärme bei der Verbrennung von Abfall.

Zum anderen kommt Wärme aus der Erde.

In 2.000 Metern Tiefe gibt es heißes Wasser.

Das Wasser wird nach oben gepumpt.

Die Wärme wird für das Fernwärme-Netz genutzt.

 

Das Projekt wird mit 15 Millionen Euro finanziert.

Die BayernLB hat dafür das Geld bereitgestellt.

Die Sparkasse Fürstenfeldbruck hat das Projekt vermittelt.

 

Hildesheim: Wärme aus Klärschlamm

In Hildesheim wird eine neue Anlage zur Verbrennung von Klärschlamm gebaut.

Klärschlamm ist das, was bei der Reinigung von Abwasser übrig bleibt.

Die Anlage erzeugt Wärme.

Damit soll etwa ein Drittel des Wärme-Bedarfs der Stadt gedeckt werden.

 

Die Anlage kann noch etwas anderes:

Sie holt Phosphor aus dem Klärschlamm.

Phosphor wird zum Beispiel für Dünger gebraucht.

So wird die Anlage doppelt genutzt.

 

Die Anlage wird mit mehr als 122 Millionen Euro finanziert.

Die Landesbank Hessen-Thüringen und die Hamburg Commercial Bank finanzieren die Anlage gemeinsam.

 

Gut für die Zukunft

Die beiden Projekte zeigen:

Fernwärme kann verschiedene Energie-Quellen nutzen.

So können Städte und Gemeinden ihre Energie-Versorgung sicherer und unabhängiger machen.

Die Projekte können auch Vorbilder für andere Städte und Gemeinden sein.

Die Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt diese Veränderung mit ihren Finanzierungen.