Seitliche Nahaufnahme einer jungen Frau auf einem Sofa. Sie hält ein Smartphone und Unterlagen in der Hand und lächelt.

Finanzbildung für Frauen

Frauen sollen über Geld selbst entscheiden

Frauen und Männer verdienen nicht gleich viel Geld.
Das nennt man Gender-Pay-Gap.
2024 ist der Unterschied 2 Prozent kleiner geworden.
Aber er ist immer noch groß.
Frauen verdienen im Durchschnitt 16 Prozent weniger als Männer.

Das hat Folgen für die Frauen.
Sie können in ihrem Leben weniger Geld sparen.
Und sie legen auch weniger Geld an der Börse an als Männer.
Frauen können also weniger für ihre Zukunft vorsorgen.
Deshalb sind sie im Alter öfter arm.

Viele Frauen haben in ihrem Berufsleben Pausen.
Zum Beispiel, weil sie sich um die Kinder kümmern oder im Haushalt arbeiten.
Viele Frauen haben auch wenig Selbstvertrauen, wenn es um Geld geht.
Nur eine von 4 Frauen denkt, dass sie gut oder sehr gut über Geld Bescheid weiß.
Zum Vergleich: Bei den Männern denkt das fast die Hälfte.

Deshalb sind Beratungsangebote und Unterstützungsangebote für Frauen wichtig.
Frauen sollen lernen, wie sie mit Geld umgehen können.
Und sie sollen Lust bekommen, sich mit ihren Finanzen zu beschäftigen.
Die Sparkassen-Finanzgruppe hat viele Angebote zum Thema Finanzbildung.
Der Beratungsdienst „Geld und Haushalt“ sorgt für gute Grundlagen.
Den Beratungsdienst gibt es schon seit 1958.
Es gibt Informationen, kostenlose Vorträge und Material zu verschiedenen Finanzthemen.
Zum Beispiel:

  • Wie gehe ich richtig mit Geld um?
  • Wie kann ich mein Vermögen planen und aufbauen?

Jedes Jahr nutzen über 1 Million Menschen diese Angebote.
Es gibt Angebote für verschiedene Gruppen.
Zum Beispiel:

  • Jugendliche
  • Familien
  • Seniorinnen und Senioren
Über 1 Mio.
Menschen nutzen jährlich die Angebote von Geld und Haushalt

Finanzpower von Frauen für Frauen

Der Beratungsdienst „Geld und Haushalt“ macht auch Vorträge speziell für Frauen.
Der Name ist „Finanzpower für Frauen“.
Die Vorträge waren 2024 besonders gefragt.
Das sagt Karolin Schriever.
Sie ist die Geschäftsführerin des DSGV.
Das ist die Abkürzung für Deutscher Sparkassen- und Giroverband.
Die Sparkasse Neuwied, die Stadtsparkasse München und die Kreissparkasse Ravensburg haben die Vorträge genutzt.

Die Vorträge sind aber nicht nur für Sparkassen interessant.
Auch andere wollen die Vorträge hören:

  • Gleichstellungsbeauftragte
  • Polizeiakademien
  • Beratungsstellen

Die Zuhörerinnen können sich über finanzielle Vorsorge informieren.
Sie können auch lernen, wie man Beruf und Fürsorgearbeit zusammen schaffen kann.
Und sie können lernen, was man bei einer Trennung von seinem Ehepartner beachten muss.

Mit 56 Vorträgen & 1.742 Teilnehmerinnen
gehört „Finanzpower für Frauen“ zu den fünf meistgebuchten Veranstaltungen von Geld und Haushalt im Jahr 2024

Es gibt auch eine Podcast-Reihe, die alle 14 Tage kommt.
Sie heißt „Money on Her Mind“.
Das ist Englisch und heißt „Sie beschäftigt sich mit Geld“.
Gabriele Widmann und Tanja Heinrich machen die Podcast-Reihe.
Sie sind Expertinnen für Finanzen.
Sie arbeiten bei der Deka.
Die Deka ist ein Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe.

Gabriele Widmann und Tanja Heinrich haben schon 70 Podcast-Folgen gemacht.
Es geht darum, dass Frauen selbstständig werden und selbst über ihr Geld entscheiden können.
Frauen sollen keine Angst mehr vor dem Thema Wertpapiere haben.
Frauen denken oft, sie wissen zu wenig über Finanzen.
Sie haben Angst, etwas falsch zu machen.
Deshalb beschäftigen sie sich nicht mit dem Thema Geld.
Das weiß Gabriele Widmann aus vielen Gesprächen.
Deshalb sind Veranstaltungen zum Thema Female Finance so wichtig.
Das ist Englisch und heißt „Finanzen für Frauen“.
Da können Frauen offen reden und Fragen stellen.