Eine Frau und ein Mann arbeiten in einem IT-Raum und besprechen sich vor einem Bildschirm.

Sicherheit für digitale Systeme

Sicherheit in Zeiten von Künstlicher Intelligenz

Künstliche Intelligenz, kurz KI, kann viele Aufgaben einfacher machen.

Sie kann zum Beispiel große Mengen an Daten schnell untersuchen.

Auch Angreifer können KI nutzen.

Deshalb müssen digitale Systeme gut geschützt sein.

Auch bei einem Angriff sollen sie weiterarbeiten können.

Nach einer Störung sollen sie schnell wieder funktionieren.

Es muss auch klar sein, welche Daten genutzt werden und wohin diese Daten gehen.

Dabei müssen Datenschutz und Sicherheit beachtet werden.

 

Neue Gefahren durch KI

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sagt:

Die Lage bleibt angespannt.

Zu den wichtigen Gefahren gehören Phishing, Betrug und Identitätsmissbrauch.

Beim Phishing versuchen Betrüger, Menschen mit gefälschten Nachrichten zu täuschen.

Beim Identitätsmissbrauch nutzen sie die Identität oder Daten einer anderen Person.

KI macht solche Betrugsversuche leichter.

Gefälschte Nachrichten können heute sehr echt wirken.

Auch Stimmen und Videos können mit KI täuschend echt nachgemacht werden.

Solche Fälschungen nennt man Deepfakes.

 

KI kann gegen Betrug helfen

KI kann aber auch beim Schutz vor Betrug helfen.

Sie kann zum Beispiel Zahlungen sofort prüfen.

Sie kann ungewöhnliche Vorgänge erkennen.

So können Banken Betrug schneller erkennen und verhindern.

 

Regeln für mehr Sicherheit

Für Banken gibt es viele Regeln zur Sicherheit.

Dazu gehören DORA, MaRisk und die EU-KI-Verordnung.

Das sind Regeln für Banken und den Umgang mit KI.

Sie machen zum Beispiel Vorgaben dafür, wie KI sicher entwickelt und genutzt werden soll.

Diese Regeln sollen dabei helfen, digitale Systeme sicher und stabil zu machen.

 

Gemeinsam für sichere KI

In der Sparkassen-Finanzgruppe kümmern sich mehrere Partner um die KI-Strategie:

  • der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV)
  • die DSV-Gruppe
  • die Finanz Informatik (FI)
  • die Sparkassen.

Die DSV-Gruppe entwickelt zum Beispiel KI-Angebote.

Sie kümmert sich auch um die Inhalte und die Qualität dieser Angebote.

Die Finanz Informatik sorgt zum Beispiel dafür, dass KI sicher in die digitale Technik der Sparkassen eingebaut werden kann.

Sie betreibt dafür auch eigene KI-Systeme.

 

Die Finanz Informatik betreibt einen großen Teil der digitalen Technik der Sparkassen-Finanzgruppe.

Dafür nutzt sie eigene Rechenzentren.

Die KI-Modelle laufen in dieser eigenen Technik.

Sie brauchen dafür keine Cloud-Dienste von anderen Anbietern.

So kann die Sparkassen-Finanzgruppe selbst über ihre digitale Technik und ihre Daten bestimmen.

Besonders wichtig sind dabei der Schutz von Kundendaten und die Sicherheit.

 

KI im Arbeitsalltag der Sparkassen

Die Finanz Informatik hat den KI-Assistenten S-KIPilot entwickelt.

Er heißt in Kurzform auch SKIP.

Er unterstützt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihrer Arbeit.

Zum Beispiel ist SKIP in Outlook und andere Programme eingebaut.

SKIP kann auf interne Informationen der Sparkassen zugreifen.

Dazu gehören zum Beispiel Regeln und Informationen aus dem Bank-System und der Beratung.

Die Daten jeder Sparkasse bleiben dabei getrennt.

SKIP kann außerdem auf freigegebene Informationen der Sparkassen-Finanzgruppe zugreifen.

 

Eigene Rechenzentren und geschützte KI-Systeme sind wichtige Teile der Sicherheits-Arbeit der Sparkassen-Finanzgruppe.

Sie helfen dabei, digitale Systeme auch in Zeiten von KI sicher und zuverlässig zu betreiben.

Die Arbeit ist aber nie fertig.

Angreifer entwickeln neue Methoden.

Auch die Technik entwickelt sich weiter.

Deshalb bleiben Sicherheit und Schutz der digitalen Systeme eine dauerhafte Aufgabe.