Klima- und Umweltschutz werden für immer mehr Sparkassen zu einem wichtigen Faktor ihres gesellschaftlichen Engagements. Die Salzlandsparkasse geht einen Schritt weiter und verbindet dieses mit einem der wichtigsten Produkte für Kunden: dem Giro-Konto.

 „Die Erde hat Fieber“, sagt Hans-Michael Strube, Vorstandsvorsitzender der Salzlandsparkasse in Staßfurt. Daran durch konkretes Handeln etwas zu ändern und den Klimawandel aufzuhalten, ist eine Aufgabe, der sich die gesamte Gesellschaft mit Nachdruck widmen muss: „Auch die Sparkassen müssen etwas gegen die Klimaerwärmung tun“, fordert Strube. „Das erwarten nicht nur unsere Kinder, sondern auch unsere Kunden.“

Klima- und Umweltschutz sind daher für Hans-Michael Strube ein wichtiger Faktor für die Glaubwürdigkeit einer Sparkasse: „Das Klima entscheidet, wie wir künftig leben werden. Daher ergänzen wir das von uns gewohnte soziale und lokale Engagement durch ökologische Aspekte.“ Spenden und Fördermaßnahmen kommen deshalb immer stärker Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen zugute. Zusätzlich stiftet die Sparkasse Anreize für das Engagement von Kundinnen und Kunden. Mit dem sogenannten Klima-Euro ermuntert die Salzlandsparkasse zum aktiven Klimaschutz: Seit Mitte Januar 2020 hat jeder Girokonto-Inhaber die Möglichkeit, mit einer monatlichen Extra-Abgabe in Höhe von mindestens einem Euro regionale Umweltprojekte freiwillig zu unterstützen. „Viele Kundinnen und Kunden möchten etwas tun. Das möchten wir für sie und mit ihnen möglich machen“, fordert Strube.

Bis Ende des Jahres sollen, so sein Wunsch, etwa ein Viertel der rund 120.000 Girokonten-Inhaber der Sparkasse bei der Initiative mitmachen. Die anfängliche Resonanz spricht zumindest dafür, dass die Idee angekommen ist. Schon im ersten Monat waren etwa 1.000 Kunden zum Mitmachen bereit. Um den Einstieg zu erleichtern, sind die Bedingungen flexibel gehalten – Beiträge können regelmäßig, aber auch einmalig überwiesen werden.

Welche Projekte unterstützt werden sollen, hat die Sparkasse auf ihrer Website genau aufgeschlüsselt. Das Geld fließt in Initiativen, mit denen Streuobst- und Bienenwiesen wiederbelebt, Feldraine begrünt, Grünflächen und Gärten geschaffen, Fledermauskästen angebracht und ein Kita-Umweltprojekt unterstützt werden. Das erste Projekt, eine Blühwiese in der Kleingartenanlage Bergstädter e.V. in Bernburg (Saale), ist bereits finanziert. „Wir werden damit nicht die Welt retten, aber können gemeinsam etwas für sie tun“, sagt Strube.

Die Sparkasse geht aber auch selbst mit gutem Beispiel voran. Das Institut, das rund 500 Mitarbeiter und 46 Filialen zählt, ist seit zwei Jahren CO2-neutral. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Sparkasse den eigenen CO2-Fußabdruck untersuchen lassen und eine Treibhausgasbilanz erstellt. Wo sich der Strom- und Ressourcenverbrauch reduzieren ließen, wurde wirksam gegengesteuert, etwa durch die Lieferung von grünem Strom durch die Stadtwerke Staßfurt. Der Restausstoß an CO2 wird fortlaufend mit dem Kauf von CO2-Zertifikaten kompensiert. Damit werden ein Photovoltaik-Projekt in Indien und die Regenwald-aufforstung in Uruguay finanziert. Ein Anfang ist gemacht in Sachen Nachhaltigkeit bei der Sparkasse, es soll nicht dabei bleiben …

Bezahlbaren Wohnraum sichern mit Unterstützung der Kapitalmärkte: Die Stadt München finanziert über eine Anleihe den Kauf von Immobilien: ein Projekt mit Modellcharakter.

In vielen Städten wird erschwinglicher Wohnraum rar. Da sorgt ein Projekt der bayrischen Landes­haupt­stadt für besonderes Interesse, weil es kommunale Daseinsvorsorge und bürgerschaftliches Engagement auf neue Weise verknüpft. Anfang des Jahres gab die Stadt, gemeinsam mit einem Konsortium unter Führung der BayernLB eine Stadtanleihe aus. Mit an Bord war die Stadtsparkasse München als Co-Lead der Emission.

Rund 120 Millionen Euro möchte die Stadt auf diesem Weg erlösen. Die Mittel sollen dazu dienen, Wohnhäuser aus privatem Besitz zu erwerben und die Mieten dort niedrig zu halten. Außerdem sollen städtische und genossenschaftliche Neubauvorhaben aus dem Fonds unterstützt werden. Für Stadt­kämmerer Christoph Frey ist die Anleihe eine gute zusätzliche Finanzierungsquelle: Für institutionelle Investoren sei sie besonders attraktiv, weil sie auch als Nachhaltigkeitsanleihe qualifiziert sei. Und für Bürgerinnen und Bürger biete sie eine gute Gelegenheit, sich für die Stadtgesellschaft zu engagieren.

Bewusst ist die Anleihe so gestaltet worden, dass sie auch für Investoren mit unterschiedlichen Budgets in Betracht kommt. Die Mindeststückelung beträgt 1.000 Euro. Während der Vermarktungsphase waren außer­dem der Kauf und die Verwahrung der Anleihe bei der Stadtsparkasse München kostenfrei. Dafür verspricht die Stadt München für die Laufzeit des Fonds bis zum Jahr 2032 jährlich eine Verzinsung von 0,25 Prozent. Investiert werden soll vor allem in Immobilien, die in sogenannten „Erhaltungs­schutz­gebieten“ liegen, also Vierteln, die sich besonderer Beliebtheit erfreuen und daher häufiges Ziel von Luxussanierungen sind. Die Stadt hat in diesen Quartieren zwar oft ein Vorkaufsrecht auf Immobilien. Das kommt aber zu einem hohen Preis: Im Jahr 2018 beispielsweise bezahlte die Münchner Verwaltung mehr als 228 Millionen Euro, um Wohnhäuser in kommunalen Besitz zu bringen. Da wäre der erhoffte Erlös aus dem Fonds tatsächlich ein hilfreicher Zuschuss.

Das Konzept der Anleihe ist jedenfalls bislang aufgegangen: Bereits am ersten Tag der Emission war die Anleihe komplett verkauft. Das Emissionsvolumen sei mehr als fünffach überzeichnet gewesen, meldete die Stadtkämmerei. Rund 80 Prozent wurden von institutionellen Investoren erworben, immerhin 20 Prozent gingen an private Anleger. Daher könnte das Projekt, auch wenn es bisher in Europa einmalig ist, bald aber auch in anderen Städten Nachahmer finden. Davon ist zumindest Ralf Fleischer, Vorstands­vorsitzender der Stadtsparkasse München, überzeugt: „Dieses Projekt wird nach unserer Überzeugung als Vorbild für viele weitere Kommunen dienen und zugleich Anlegern eine Verzinsung bei einem erstklassigen Emittenten bieten“, sagte er.

Das Projekt dürfte auch generell dem Markt für „Social Bonds“, der bisher in Deutschland noch in den Anfängen steckt, Auftrieb bringen. Die Idee, soziale Anliegen über die Kapitalmärkte zu finanzieren, ist vor allem im angelsächsischen Raum und in Westeuropa schon weit verbreitet. Befürworter sehen darin nicht nur ein hilfreiches Instrument, um öffentlichen Stellen neue Geldquellen zu erschließen und Kosten zu senken. Die Koppelung an die Finanzmärkte erhöhe auch den Ansporn und damit die Chancen auf eine erfolgreiche Umsetzung frei finanzierter Projekte.

Beispiele aus Deutschland sind noch spärlich, aber sie mehren sich. Auch die Bundesregierung setzt inzwischen auf dieses Instrument. Im September 2020 wird ein sogenannter „Green Bond“ ausgegeben, der Umwelt- und Klimaschutzprojekte refinanzieren soll und ein Volumen von vier Milliarden Euro hat. In Baden-Württemberg platzierte die LBBW bereits im Herbst des vergangenen Jahres einen „Social Bond“ mit einem Volumen von 500 Millionen Euro: Das Kapital fließt in kommunale Infrastrukturvorhaben sowie Projekte aus dem Gesundheits- und Sozialwesen.

Global denken, lokal handeln, international kooperieren: Die Sparkassenstiftung für internationale Kooperation e.V. unterstützt in vielen Ländern der Welt den Aufbau nachhaltiger Finanzdienstleistungen. Dazu gehören auch zahlreiche „Green-Finance“-Projekte für globalen Umwelt- und Klimaschutz.

Der Ayeyarwady gehört zu den bedeutendsten Flüssen Südostasiens: Sein Einzugsgebiet ist mit über 413.000 km deutlich größer als die Bundesrepublik und deckt den größten Teil Myanmars ab. In Europa ist er meist noch unter der alten Schreibweise „Irrawaddy“ geläufig. Zwei Drittel der Bevölkerung des Landes leben in der Flussregion und sind wirtschaftlich von ihr abhängig. Als einer der letzten frei fließenden und nicht kanalisierten Ströme Südostasiens ist der Fluss auch ein wichtiges Ökosystem und Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten, wie beispielsweise dem Irawadi-Delfin, der in seinem Mündungsbereich heimisch ist.

Das rasche Wirtschaftswachstum, das Myanmar in den vergangenen Jahren durchlief, hat vielen Menschen in der Region Wohlstand gebracht, aber auch eine Vielzahl neuer Probleme: Die intensive Landwirtschaft und die Nahrungsmittelindustrie belasten Umwelt und Trinkwasserqualität im Fluss­system. Viele der lokalen Betriebe sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs). Für Investitionen in Umweltschutz und Lebensmittelsicherheit fehlt ihnen meist das Kapital. Das soll sich nun ändern: Das internationale Kooperationsprojekt „Tha Bar Wa“ unterstützt Maßnahmen zur Reinigung von Abwässern aus Nahrungsmittel- und Getränkeproduktion und zur Verbesserung der Wasserqualität.

Initiiert wurde das Projekt, dessen Name in der Landessprache in etwa „ursprüngliche Natur“ bedeutet, vom World Wildlife Fund (WWF). Mit an Bord ist auch die Sparkassenstiftung für internationale Koope­ration: Sie begleitet seit Mitte 2018 regionale Banken in der Entwicklung von Finanzierungs­möglichkeiten für einheimische KMUs. Das Ziel ist es, eine saubere Nahrungsmittelproduktion in Kombination mit einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung in Myanmar zu ermöglichen. Gefördert werden sollen insbesondere Maßnahmen, mit denen die einheimischen Unternehmen umweltschonend arbeiten, Kosten senken und nachhaltige Wachstumspotenziale entwickeln können. Und auch für myanmarische Banken eröffnet sich damit ein weitgehend neues, aber interessantes Geschäftsfeld. Das trägt auch zur Entwicklung nach­hal­tiger, stabiler Finanzierungsstrukturen auf lokaler und regionaler Ebene bei. „Eine Win-Win-Situation, von der Unternehmen, Kunden und nicht zuletzt die Umwelt profitieren“, heißt es bei der Sparkassenstiftung mit Sitz in Bonn.

Klima- und Umweltschutz ist eine globale Aufgabe. Daher ist es auch ein wichtiges Themenfeld für die Sparkassenstiftung: Als entwicklungspolitische Einrichtung der Finanzgruppe unterstützt sie weltweit den Aufbau nachhaltiger Finanzstrukturen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene. Das Myanmar-Projekt zählt zu einer Reihe von „Green-Finance“-Initiativen, die gezielt an der Entwicklung von Finanzierungs­lösungen für umwelt- und klimaschonende Maßnahmen arbeiten. Aktiv ist die Stiftung beispielsweise auch in Namibia: Dort berät sie die Mikrofinanzinstitution Kongalend bei der Entwicklung von Kredit­angeboten für effiziente und erneuerbare Energien in der Landwirtschat. In Burundi unterstützt sie lokale Spargruppen beim Aufbau von Finanzierungsmöglichkeiten für agro-ökologische Sanitäranlagen und im Südkaukasus fördert die Sparkassenstiftung gemeinsam mit der KfW-Entwicklungsbank und dem WWF den Aufbau von Ökokorridoren, die Naturschutzgebiete innerhalb landwirtschaftlich genutzter Regionen ermöglichen.

Die überwiegende Mehrheit der Sparkassen sind kommunal getragene Institute in öffentlicher Rechtsform, die ihre Geschäftstätigkeit auf Grundlage des Regionalprinzips auf ihr angestammtes Geschäftsgebiet konzentrieren. Sie sind selbstständig, werden dezentral geführt und setzen auf Wachstum aus eigener Kraft. Darüber hinaus gibt es fünf freie Sparkassen, die sich als nicht kommunal getragene Institute diesen Grundsätzen ebenfalls verpflichtet haben.

Die rechtlichen Grundlagen einer guten und verantwortungsvollen Unternehmensführung werden daher nachfolgend jeweils differenziert für die öffentlich-rechtlichen Sparkassen sowie für die freien Sparkassen dargestellt. Nähere Informationen zur Corporate Governance in den anderen Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe werden von den jeweiligen Unternehmen veröffentlicht, weiterführende Links finden sich am Ende dieses Beitrags.

Viele gemeinnützige Vereine und Initiativen mussten wegen Corona umdenken und neuorganisieren, weil Hilfsangebote nicht aufrechterhalten werden konnten. In Bielefeld unterstützte die Sparkasse ein Großprojekt zur Vernetzung und Koordination von Initiativen.

„Bielefeld zeigt Herz“ – unter diesem Motto ruft die Sparkasse Bielefeld schon seit einigen Jahren zur Unterstützung von Vereinen und Initiativen in ihrer Stadt auf. Im Rahmen der Aktion können Bielefelder Vereine sich und ihr Anliegen im Internet präsentieren. Unterstützerinnen und Unterstützer stimmen anschließend über die vorgestellten Initiativen ab. Sie legen so mit ihrer Stimme die Höhe der Spenden fest, die von der Sparkasse aus dem Sparlotterie-Zweckertrag an einzelne Projekte überwiesen werden. Ein interessanter Ansatz, um die Bandbreite der Aktivitäten von Vereinen und Organisationen einer Stadt vorzustellen – und auf spielerische Weise Motivation und Rückhalt für ehrenamtliches Engagement zu stiften.

Wie viel Herz Bielefeld hat, zeigte sich auch in der Zeit des Corona-Lockdowns. Bedürftige Menschen waren in dieser Zeit besonders betroffen. Denn viele Hilfsangebote, auf die sie angewiesen sind, konnten in dieser Zeit nicht oder nur eingeschränkt aufrechterhalten werden. Das galt zum Beispiel für viele Tafeln und für viele Essens- und Kleiderausgabestellen.

Um in dieser Situation so weit wie möglich zu helfen und alternative Angebote auf den Weg zu bringen, wurde in Bielefeld unter dem Dach der Stiftung Solidarität die „Solidarische Corona-Hilfe“ ins Leben gerufen. Ziel dieses Großprojektes: Der Aufbau eines Netzwerks aus Vereinen und Arbeitsgemeinschaften, um Hilfsmaßnahmen und Initiativen gemeinsam zu koordinieren.

Eines der Alternativangebote, die das Netzwerk auf den Weg brachte, war ein spezieller Fahrdienst, der Lebensmittelpakete im Kultur- und Kommunikationszentrum Sieker (KuKS) einsammelte und zu betroffenen Menschen ausfuhr. Das KuKS richtete zudem ein eigenes Call-Center ein, das Anrufe entgegennahm und Einkäufe, Besorgungen oder Gassi-Gänge mit dem Hund organisierte. Außerdem wurde durch die Stiftung ein Solidar-Corona-Fonds aufgelegt. Dieser förderte Initiativen, die nachbarschaftliche Hilfe und Gemeinsinn stärkten und unterstützte bei individuellen Notlagen mit Geldspenden.

Dank des Großprojekts gelang es, viel Engagement für besonders bedürftige Menschen zu mobilisieren und die vorhandenen Mittel sinnvoll einzusetzen. Mehr als 1.000 Menschen konnte so geholfen werden, rund 1.500 Bielefelder Haushalte wurden zeitweise pro Woche mit Lebensmitteln beliefert. Das Konzept überzeugte auch die Sparkasse Bielefeld, die schnell und unbürokratisch 10.000 Euro zur Unterstützung des Fonds zu Verfügung stellte. Außerdem spendete die Sparkasse 2.000 Mund- und Nasenschutzmasken. Diese wurden den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Ausgabestellen zur Verfügung gestellt und teilweise auch bedürftigen Menschen, die sich selbst keine Masken leisten konnten. „Die Spende kam genau zum richtigen Zeitpunkt, denn unsere eigenen Vorräte gingen allmählich zu Ende“, berichtet Projektleiter Michael Gugat auch im Nachhinein voller Erleichterung.

Stefan Dwilies, Vorstandsmitglied der Sparkasse Bielefeld, sieht dann auch das Engagement der Corona-Hilfe als wichtigen Beitrag für ein solidarisches Miteinander in der Stadt: „In den vergangenen Wochen und Monaten hat die Corona-Hilfe eine wertvolle Arbeit geleistet. Wir wissen dieses Engagement zu schätzen.“

Nachhaltigkeitsstrategien schaffen klare Strukturen und Zielvorgaben. Bei der Umsetzung kommt es auf die richtige Balance von schnellen Resultaten und langfristigen Zielsetzungen an. Wie das funktionieren kann, zeigt die Kreissparkasse Ostalb.

Nachhaltigkeit setzt sich immer mehr durch: Bei vielen Unternehmen und Institutionen ist eine nach­haltige Ausrichtung inzwischen als strategische Zielsetzung in der einen oder anderen Form verankert. Aber von der Willenserklärung bis zur tatsächlichen Umsetzung ist es oft ein weiter Weg. Denn die Frage lautet: Wie lässt sich ein derart komplexes Thema in konkrete Maßnahmen und Aktivitäten übersetzt?

Wie viele andere Sparkassen auch, hat die Kreissparkasse Ostalb eine dedizierte Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt, um das Thema gezielt anzugehen. Mit beachtlichen Resultaten: Nimmt man als Maßstab den Nachhaltigkeits-Kompass des Sparkassenverbandes Baden-Württemberg (SVBW), der die Aktivitäten von insgesamt 100 Sparkassen analysiert, dann liegt die KSK Ostalb deutlich über dem Durchschnitt. „Wir haben auch tatsächlich den Ehrgeiz, diesen Wert zu übertreffen“, sagt Sasa Lukic. Als Nachhaltigkeits­beauftragter der Sparkasse ist er seit 2018 für die Gesamtkoordination der Maßnahmen zuständig. Unterstützt wird er dabei von einem „Arbeitskreis Nachhaltigkeit“, an dem Vertreter aller Fachbereiche beteiligt sind. Die Verantwortung für die Umsetzung ist auf der höchsten Ebene angesiedelt, also beim Gesamtvorstand.

Bei der Ausarbeitung der Handlungsfelder suchte die KSK Ostalb auch gezielt den Dialog mit Kunden und anderen Anspruchsgruppen: „Wir haben in einer Befragung ermittelt, wie unsere Kunden Nachhaltigkeit interpretieren und wo sie von uns nachhaltiges Handeln erwarten“, sagt Sasa Lukic. „Dabei hat sich u.a. herausgestellt, dass sie besonderen Wert darauf legen, wenn wir in unserem eigenen Geschäftsbetrieb bei Klima- und Umweltschutz gut aufgestellt sind.“

Der hohe Umsetzungsgrad konnte auch deshalb erreicht werden, weil gezielt einige Maßnahmen priorisiert wurden, die rasche Resultate erzielten. „Quick wins“ nennt Lukic diese Schritte. Dabei ging es nicht allein um Maßnahmen, die schnelle Ergebnisse produzierten: Zum einen gehörte dazu die Etablierung von Leitplanken, die das weitere Vorgehen erleichtern: „Es ist uns relativ schnell gelungen, die organisatorische Struktur zu konkretisieren, Prozesse zu definieren und in Arbeitsanweisungen zu verankern“, sagt Lukic. Zum anderen gehörte dazu die Umsetzung von Konzepten, die „in der Praxis Wirkung zeigen und für Mitarbeiter und Kunden sichtbar sind“, wie Sasa Lukic es formuliert. Beispiele dafür sind die Umrüstung des Fuhrparks auf E-Automobile, die als Poolfahrzeuge der Belegschaft insgesamt zur Verfügung stehen, oder die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Hauptgeschäftsstelle. Die rasche Umsetzung dieser Projekte zeigt, dass die Sparkasse es ernst meint mit der nachhaltigen Zielsetzung, und sie signalisiert zugleich die Erreichbarkeit selbst gesteckter Ziele. Das schafft Motivation, um auch komplexere Themenfelder anzugehen.

Als nächster Schritt ist die Einführung eines Umweltmanagementsystems vorgesehen, um Transparenz und Messbarkeit der eigenen Umweltleistung zu verbessern. Außerdem hat die Sparkasse eine Lieferantenrichtlinie entwickelt, die zunächst in einem Fachbereich etabliert wird. Auf Basis der dort gewonnenen Erfahrungen soll diese dann auf die anderen Ressorts ausgedehnt werden. Und auch im Kerngeschäft will die Sparkasse Nachhaltigkeitskriterien stärker berücksichtigen. So wurde die Produktpalette bereits durch nachhaltige Anlageprodukte erweitert. „Das erwarten die Kunden von uns, und auch die Aufsichtsbehörden richten zunehmend ein Augenmerk darauf.“ Doch auch die interne und externe Kommunikation all dieser Maßnahmen spielt dabei eine wichtige Rolle. Mitarbeiter und Kunden mitzunehmen, ist ein zentraler Aspekt der Nachhaltigkeitsstrategie der KSK Ostalb. „Die Nachhaltigkeits­strategie schlägt eine Brücke zu einer strukturierten Auseinandersetzung zu allen Themen, die für die zukünftige Entwicklung der Sparkasse und der Region wichtig sind“, sagt Sasa Lukic. „Im Haus gibt es jedenfalls ein hohes Bewusstsein dafür – weshalb wir an diesen Themen auch so gezielt arbeiten.“

Klimaschutz passt gut zur Cuxhavener Wirtschaft. Die Stadt bemüht sich, auch die Bürger stärker auf diesem Weg mitzunehmen – mit Unterstützung der Sparkasse. Das Projekt „Cuxhavener Klimabürger“ unterstützt diejenigen, die sich aktiv für das Klima einsetzen.

Schiff ahoi für klimaschonende Nordsee-Törns. Die „MS Helgoland“, die von Cuxhaven aus zu Deutsch­lands abgelegenster Insel schippert, ist eines der modernsten Fahrgastschiffe Europas. Und eines der umweltfreundlichsten noch dazu. Angetrieben wird sie von einem Motor mit Flüssiggasantrieb. Genauer gesagt: Mit LNG. Die Abkürzung steht für „liquified natural gas“ und bezeichnet ein auf über minus 160° gekühltes, flüssiges Erdgas – eine umweltfreundliche Alternative zum herkömmlichen Schiffsdiesel.

Eigentümer des 2015 gebauten Schiffs ist die Cuxhavener Reederei Cassen Eils, die rund 30 Millionen Euro investierte. Dafür hat sie seit der Indienstnahme schon einige Auszeichnungen erhalten, unter anderem den Blauen Engel für umweltfreundliches Schiffsdesign. Eine weitere Auszeichnung kam im vergangenen Jahr hinzu: Die Stadt Cuxhaven verlieh der Reederei im Wettbewerb „Cuxhavener Klimabürger“ den ersten Preis.

Cuxhaven macht mobil in Sachen Klimaschutz: Unter dem Motto „Cuxhaven 2030 – klimaaktive Kommune“ hat die Stadt eine große Bandbreite von Maßnahmen und Initiativen zu diesem Thema gebündelt. Dabei sollen auch Bürgerinnen und Bürger stärker mit einbezogen und zu klimafreundlichem Engagement motiviert werden. Einen Anstoß dazu liefert der Wettbewerb „Cuxhavener Klimabürger“: Er zeichnet zivilgesellschaftliche Projekte und Initiativen aus, die sich besonders für Klimaschutz stark machen.

Die finanzielle Ausstattung für das Projekt stellt die Stadtsparkasse Cuxhaven zur Verfügung. Insgesamt 20.000 Euro stellt sie an Preisgeldern und Spendenmitteln für die „Klimabürger“ zur Verfügung. „Ein wichtiges Projekt für Cuxhaven, dass hoffentlich viele Menschen zum Mitmachen anregt“, sagte Ralf-Rüdiger Schwerz, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Cuxhaven, zum Start des Projekts.

Die erste Auflage des Wettbewerbs fand im Jahr 2017 statt und lief unter dem Motto „Global denken – lokal handeln“. Ausgezeichnet wurden Initiativen von Vereinen, Kindergärten, Schulen und Privatpersonen. In der letzten Auflage waren Cuxhavener Unternehmen unter dem Motto „Cuxhavener Klimabürger – Green Economy“ aufgerufen, sich zu beteiligen. Das klimaschonende Kreuzfahrtschiff fand die Jury besonders preiswürdig. Ausgezeichnet wurde auch die „Werkhof & Wohnstätten Lebenshilfe Cuxhaven“, die ein umweltschonendes Gesamtkonzept entwickelt hat, um Produktion und Betrieb des Werkhofes klimafreundlich zu gestalten. „Auch das Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro wird in neue Umwelt-Projekte investiert“, erklärte Stefan Wittmar von der Lebenshilfe.

Finanzielle Selbständigkeit und Eigenvorsorge für alle Menschen zu ermöglichen, war ein zentrales Gründunganliegen der Sparkassen im 19. Jahrhundert Und bis heute ist es ein Kernaspekt des Geschäftsmodells: Mit ihren Produkten und Dienstleistungen ermöglichen die Sparkassen Menschen aller sozialen Schichten, finanzielle Vorsorge zu treffen, eine solide wirtschaftliche Basis für alle Lebensumstände und -situationen aufzubauen und an der wirtschaftlichen Entwicklung insgesamt teilzuhaben. Auf knapp 288 Milliarden Euro beliefen sich die Spareinlagen bei deutschen Sparkassen im Jahr 2019.

Die Stärkung der privaten Eigenvorsorge zeigt sich auch in der nach wie vor hohen Sparquote in Deutschland: 2019 lag sie bei 10,9 Prozent. Die Corona-Krise hat den Sparwillen keineswegs gedämpft, im Gegenteil: Wie aktuelle Umfragen zeigen, ist bei deutschen Verbrauchern der Wunsch, zu sparen und Rücklagen zu bilden, deutlich gestiegen. So zeigt beispielsweise die GfK-Konsumklimastudie MAXX schon seit einigen Monaten ein konstantes Ansteigen der Sparneigung deutscher Konsumenten.

Zu beobachten ist ebenfalls ein verstärktes Interesse bei vielen Kundinnen und Kunden an Finanzprodukten, die neben der privaten Vermögensbildung gesellschaftliche Wirksamkeit entfalten können. Auch hier hat das Interesse trotz Corona nicht nachgelassen: Einer Studie der Puls Marktforschung zufolge will ein Fünftel der Verbraucher das Thema Nachhaltigkeit bei zukünftigen Anlagen stärker als früher berücksichtigen. Die Platzierung und Förderung nachhaltiger Anlage- und Kreditprodukte sowie von Produkten mit regionaler und kommunaler Wirkung steht darum bei den Sparkassen immer stärker im Fokus. Die Stärkung sozialer Eigenvorsorge wird mithin auch immer mehr zu einem wichtigen Instrument, um gesellschaftlichem Engagement eine nachhaltige Basis zu schaffen.

 

Die Stadtsparkasse Oberhausen hat schon vor der Corona-Pandemie auf mehr Flexibilität am Arbeitsplatz gesetzt. Das Institut will mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglichen, Arbeitsort und Arbeitszeit selb­ständig zu bestimmen.

Die Corona-Krise hat die Arbeitswelt verändert. Unternehmen und Verwaltungen waren quasi von einem Tag auf den anderen gezwungen, Arbeitsweisen radikal umzugestalten. Dabei wurden viele Entwicklungen beschleunigt, die sich schon seit einigen Jahren angedeutet hatten. Vor allem der Trend zum mobilen Arbeiten, zur Arbeit im Home-Office, erlebte auf einmal einen deutlichen Anschub.

Mehr Flexibilität in der Gestaltung der eigenen Arbeitswelt, das wünschen sich viele Menschen. Sie wollen Stoßzeiten auf dem Weg zum Arbeitsplatz vermeiden, Beruf und Familie besser vereinbaren, Routine-Aufgaben ohne Termindruck abarbeiten können. Es sind aber nicht nur die Wünsche und Bedürfnisse von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Banken dazu veranlassen, über die Neugestaltung von Arbeits­welten nachzudenken. Die Digitalisierung verändert auch die Wünsche und Bedürfnisse von Kundinnen und Kunden: Websites und Online-Shops signalisieren ständige Verfügbarkeit und Ansprechbarkeit, die zunehmend auch von Finanzdienstleistern erwartet werden. Hinzu kommt der steigende Wettbewerbs­druck und die zunehmenden Dokumentations- und Aufklärungspflichten im Zuge von Regulierungs­vorschriften, während gleichzeitig die Personalstärke tendenziell abnimmt. Eine flexiblere Gestaltung von Arbeitswelten und -zeiten könnte dazu beitragen, diese unterschiedlichen Aspekte zu verknüpfen. Aber sie schafft auch neue Herausforderungen. Klare Spielregeln müssen geschaffen werden für die Struktu­rierung dieser neuen Arbeitsverhältnisse, für Anwesenheiten und Verfügbarkeiten, für Gesundheitsschutz, Datenschutz, Teamwork und Motivation.

Die Stadtsparkasse Oberhausen hat schon vor der Pandemie auf mehr Flexibilität am Arbeitsplatz gesetzt. Das Institut will mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglichen, Arbeitsort und Arbeitszeit selb­ständig zu bestimmen. Zugleich müssen diese Flexibilisierungen natürlich den betrieblichen Notwendig­keiten genügen. Daher beteiligt sich das Institut am wissenschaftlichen Projekt MASTER, das die Rahmen­bedingungen für mobiles Arbeiten auslotet. Das Akronym „MASTER“ steht für „Management ständiger Erreichbarkeit“. Projektleiterin Nina Paul von der Universität Freiburg will im Rahmen des Projekts ermit­teln, welche Notwendigkeiten in unterschiedlichen Branchen bestehen, wie mobile Arbeits­bedingungen darauf antworten und wie die Interessen von Arbeitgebern, Belegschaft und Kunden vereinbart werden können. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der Initiative „Neue Qualität der Arbeit“ (INQA), fachliche Begleitung stellt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

In der Stadtsparkasse Oberhausen konnten bereits konkrete Ergebnisse ausgearbeitet werden. In gemein­samen Workshops mit den Forschern entwickelten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts Spiel­regeln für die Verfügbarkeit, beispielsweise für die Erreichbarkeit in der Freizeit oder die Nutzung privater Handys für berufliche Zwecke. Die Überlegungen mündeten in eine Dienstvereinbarung, die von Vorstand und Personalrat im Sommer 2019 unterzeichnet wurde. Mobiles Arbeiten ist demnach grund­sätzlich für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse möglich, wird aber in der ersten Phase des Projekts auf maximal 20 Prozent der monatlichen Arbeitszeit begrenzt. Erforderlich ist ein entspre­chender Antrag an die jeweilige Führungskraft, wobei nicht nur die fachliche Qualifizierung, sondern auch die persön­lichen Kompetenzen und Eigenschaften überprüft werden. Geplant ist zunächst eine Testphase von einem Jahr, dann sollen je nach Notwendigkeit weitere Änderungen vorgenommen werden.

„Wir ermöglichen mit einer Dienstvereinbarung zum ‚mobilen Arbeiten‘ mehr Flexibilität bei der Wahl von Arbeitszeit und Arbeitsort. Das erhöht unsere Attraktivität als Arbeitgeber und wir erreichen trotzdem die Berücksichtigung der betrieblichen Notwendigkeiten“, so Oliver Mebus, Vorstandsvorsitzender der Stadt­sparkasse Oberhausen. „Wir möchten die Beschäftigten in diesem Prozess begleiten und mit ihnen erar­beiten, wie beispielsweise der Umgang mit Kontaktanfragen in der Freizeit zukünftig aussehen kann“, ergänzt Vorstandsmitglied Thomas Gäng die auszulotenden Perspektiven.

Immer mehr Sparkassen installieren Ladeinfrastrukturen für Elektroautos auf eigenen Parkplätzen. Das verschafft nicht nur der Elektromobilität neuen Schwung, auch die Sparkassen profitieren davon.

Die Elektromobilität nimmt Fahrt auf in Deutschland. Der deutsche Markt für Elektrofahrzeuge konnte im Jahr 2019 die weltweit größten Zuwachsraten verzeichnen. Mit insgesamt 109.000 Neuzulassungen im vergangenen Jahr, einem Plus von 50 Prozent, liegt Deutschland nun an dritter Stelle, hinter den USA und China.

Mit dem Wachstum des Marktes verbessert sich auch die Infrastruktur: Die Zahl der Ladesäulen stieg 2019 ebenfalls um 50 Prozent. Ende des Jahres standen laut dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) rund 24.000 öffentliche Ladepunkte zur Verfügung. Da ist allerdings, bei mittlerweile etwa 220.000 E-Autos und Plug-In-Hybriden bundesweit, immer noch viel Luft nach oben. Zumal es, wie der BDEW konstatiert, immer noch große regionale Unterschiede in der Verteilung der Ladepunkte gibt. In Großstädten und Ballungsräumen ist die Abdeckung gut, aber in den ländlichen Regionen gibt es noch viele weiße Flecken.

Aber es tut sich etwas auf dem Feld der Elektromobilität und die Sparkassen spielen dabei eine durchaus wichtige Rolle. Denn in vielen Kommunen sind es die ortsansässigen Institute, die der Elektromobilität zusätzlichen Anschub verleihen. Viele Sparkassen haben inzwischen Ladesäulen auf eigenen Parkplätzen und in Parkhäusern installiert. Dafür gibt es gute Gründe: Sparkassen liegen meist an zentraler und verkehrsgünstiger Stelle in einer Kommune und verfügen über ausreichende, gut erreichbare und hoch frequentierte Parkflächen. E-Mobilisten können den Ladevorgang also bequem mit weiteren Erledigungen verbinden, was nebenbei auch noch einen Beitrag zur Belebung der Innenstädte leistet. Davon profitiert auch die Sparkasse selbst, denn die Installation einer Ladesäule ist ein gutes Instrument, um Kunden zu binden. Außerdem unterstützt es die Umrüstung der eigenen Flotte auf klimafreundliche Fahrzeuge und motiviert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Elektroautos zu erwerben.

Um den Sparkassen die Installation von Ladesäulen zu erleichtern, bieten die Sparkassen-Einkaufsgesellschaft (SEG) und die S-Payment seit Anfang 2020 ein neues Komplettangebot: Es umfasst Beratung, Planung, Installation und Wartung von Ladestationen, die zudem vollständig individualisierbar sind. Außerdem sind dank einer Kooperation mit der S-Payment sämtliche Payment-Lösungen verfügbar, die von den Sparkassen angeboten werden: Giro- oder Kreditkarte, Paydirekt, kontaktloses Bezahlen. Für die Besitzer von E-Autos ist das ein echter Mehrwert, denn viele bisher verfügbare Ladesäulen nutzen noch unterschiedliche Bezahlsysteme, für die oft jeweils eigene Apps installiert oder Ladekarten des Betreibers gekauft werden müssen. Das ist nicht nur unbequem, sondern sorgt auch für Unübersichtlichkeit bei Kosten und Gebühren. Die Sparkassen-Ladesäulen versprechen da deutlich mehr Transparenz und Barrierefreiheit für die Nutzer.

Die Ladestationen können von den Sparkassen auch interessierten Firmen- oder Kommunalkunden angeboten werden. Auch das trägt dazu bei, die Infrastruktur für E-Mobilität zu verbessern und die Sparkassen als kompetenten Akteur auf diesem Feld zu etablieren.

Hersteller der Ladestationen, die über die SEG, Teil der DSV-Gruppe, vertrieben werden, ist übrigens die Wallbe GmbH aus Schlangen bei Paderborn. Das Unternehmen ist in nur fünf Jahren vom Start-Up zu einem der führenden Anbieter auf dem E-Mobilitäts-Markt herangewachsen. Die Produkte sind technisch hochwertig und auch optisch ansprechend: Anfang des Jahres wurde die Ladesäule Wallbe Max mit dem „German Design Award“ ausgezeichnet.