{"id":7808,"date":"2022-02-05T13:00:14","date_gmt":"2022-02-05T12:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/im-auftrag-der-gesellschaft.de\/2021\/2019\/blog\/\/wir-haben-schnell-massnahmen-ergriffen-copy"},"modified":"2022-09-25T09:56:45","modified_gmt":"2022-09-25T07:56:45","slug":"nachhaltige-produkte","status":"publish","type":"blog","link":"https:\/\/im-auftrag-der-gesellschaft.de\/2021\/themen\/nachhaltige-produkte","title":{"rendered":"Nachhaltige Produkte"},"content":{"rendered":"<p><em>Immer mehr Menschen interessieren sich f\u00fcr gr\u00fcne Geldanlagen. Bei der Sparkassen-Finanzgruppe finden sie eine breite Palette attraktiver Produkte und Anlagem\u00f6glichkeiten<\/em><\/p>\n<p>Das Interesse an nachhaltigen Geldanlagen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Im Jahr 2021 waren laut einer Studie des Forums Nachhaltige Geldanlagen (FNG) \u00fcber 501 Milliarden Euro nach sozial-\u00f6kologischen Kriterien investiert, rund 50 Prozent mehr als im Jahr davor. Damit stieg der Marktanteil nachhaltiger Anlagen am Gesamtmarkt von 6,4 auf 9,4 Prozent. Vor allem bei privaten Anlegerinnen und Anlegern hat das Interesse zugenommen. Sie halten mittlerweile rund 131,2 Milliarden Euro in nachhaltig angelegtem Kapital, ein Plus von beeindruckenden 230 Prozent \u00fcber dem Vorjahreswert.<\/p>\n<p>\u00c4hnliche Zahlen vermeldet auch der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI): 2021 lagen laut BVI die Neuzufl\u00fcsse in nachhaltigen Fonds bei rund 60 Milliarden Euro, dreimal mehr als noch 2020. Im vierten Quartal 2021 lag das Verm\u00f6gen nachhaltiger Fonds bei 463 Milliarden Euro \u2013 ein deutlicher Zuwachs zu den 91 Milliarden Euro im Jahr zuvor.<\/p>\n<p><strong>Mehr Haltung bei Klima, Umwelt und sozialen Fragen<\/strong><\/p>\n<p>Die Institute der Sparkassen-Finanzgruppe haben zu dieser Entwicklung einiges beigetragen. Dort wurden Kundinnen und Kunden schon aktiv auf nachhaltige Anlagem\u00f6glichkeiten angesprochen, bevor die EU das zur Vorschrift machte. Und wer nachhaltig Geld investieren m\u00f6chte, findet in der Produktpalette der Sparkassen eine reichhaltige Auswahl an attraktiven Anlageprodukten. Sparkassen, Landesbanken und weitere Verbundunternehmen gehen dabei auch innovative Wege und zeigen, dass sich gr\u00fcne Aspekte in die unterschiedlichsten Finanzprodukte integrieren lassen.<\/p>\n<p>Die Deka, das Wertpapierhaus der Sparkassen-Finanzgruppe, geh\u00f6rt mittlerweile schon zu den etablierten Playern auf dem Parkett nachhaltiger Investmentprodukte. Bereits 2014 implementierte sie einen Nachhaltigkeitsfilter, der \u00f6kologische, soziale und unternehmerische Nachhaltigkeit \u00fcberpr\u00fcft. Ende 2021 betrug das Gesamtvolumen der von der Deka-Gruppe verwalteten nachhaltigen Geldanlagen rund 47,5 Milliarden Euro, davon knapp 20 Milliarden Euro in Publikumsfonds \u2013 letzteres ein Zuwachs von etwa 115 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr.<\/p>\n<p>Einige Sparkassen haben inzwischen hauseigene Fonds aufgelegt, die nachhaltigen Kriterien folgen. Dazu geh\u00f6ren etwa die Stadtsparkasse M\u00fcnchen, die Sparkasse Rhein Neckar Nord, die Sparkasse Heidelberg, die Sparkasse Duisburg oder die Sparkasse Schw\u00e4bisch Hall-Crailsheim. Die Stadtsparkasse D\u00fcsseldorf bietet mit dem \u201eresponsAbility-Mikrofinanz-Fonds\u201c f\u00fcr Privatanleger sogar eine M\u00f6glichkeit, in Mikrofinanzkredite zu investieren und sich damit an Kleinkrediten f\u00fcr Unternehmen in Entwicklungsl\u00e4ndern zu beteiligen.<\/p>\n<p>Neben nachhaltigen Aktien w\u00e4chst auch die Nachfrage nach gr\u00fcnen Anleihen, sogenannten \u201eGreen Bonds\u201c. Das Jahr 2021 war ein besonders starkes Jahr f\u00fcr gr\u00fcne Anleihen, wie die Deutsche Bundesbank feststellte: Schon zur Mitte des Jahres waren so viele Anleihen ausgegeben worden wie im Vorjahr insgesamt. Emittenten dieser Green Bonds sind Staaten, Banken und Unternehmen. Auch die Landesbanken haben bereits eigene Green Bonds ausgegeben und waren damit oft Pioniere auf den europ\u00e4ischen und globalen M\u00e4rkten: Die Landesbank Baden-W\u00fcrttemberg platzierte erstmals 2017 eine gr\u00fcne Anleihe, aber auch die BayernLB, die Helaba, die NordLB und die SaarLB haben eigene Bonds auf dem Markt.<\/p>\n<p><strong>Nachhaltigkeit ist bei den Sparkassen \u201eangekommen\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Wer sein Geld lieber in Rohstoffen und Edelmetallen anlegt, kann daf\u00fcr ebenfalls nachhaltige Angebote finden. So bietet die BW Bank ihren Anlegern \u201eResponsible Gold\u201c, verantwortungsbewusst gef\u00f6rdertes Gold. Sowohl die F\u00f6rderung als auch der Umgang mit den Minenarbeiterinnen und Mitarbeitern unterliegen strengen Richtlinien. Der Rohstoff f\u00fcr das \u201eGreen Gold\u201c stammt aus zertifizierten Minen im US-Bundesstaat Nevada. Die Sparkasse Pforzheim Calw bietet ihren Kundinnen und Kunden inzwischen ebenfalls fast ausschlie\u00dflich nachhaltiges Gold. Sichergestellt wird die saubere Lieferkette dadurch, dass das edle Metall haupts\u00e4chlich von Affinerien und H\u00e4ndlern im Gesch\u00e4ftsgebiet bezogen wird \u2013 hier profitiert die Sparkasse der traditionsreichen Goldstadt Pforzheim auch von der genauen Kenntnis der regionalen M\u00e4rkte.<\/p>\n<p>Gr\u00fcne Kriterien spielen auch in der Kreditfinanzierung eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle. Die deutschen Sparkassen bieten Zugriff auf gr\u00fcne F\u00f6rderkredite, Kredite, die mit ESG-Kriterien verkn\u00fcpft sind, oder klimaneutrale Leasingmodelle. So bietet die S\u00fcdLeasing, eine Tochter der LBBW, ein Leasingmodell, bei dem die CO2-Emissionen geleaster Maschinen gemessen und in den Kauf von Klimaschutz-Zertifikaten investiert werden.<\/p>\n<p>Ein besonders innovatives Produkt ist das gr\u00fcne Schuldscheindarlehen (Green SSD), das im vergangenen Jahr von mehreren Landesbanken gemeinsam mit dem Bundesverband \u00d6ffentlicher Banken (V\u00d6B) an den Start gebracht wurde. Damit bietet sich vor allem mittelst\u00e4ndischen Unternehmen, die nur eingeschr\u00e4nkten Zugang zu den gro\u00dfen Kapitalm\u00e4rkten haben, eine attraktive Finanzierungsm\u00f6glichkeit f\u00fcr \u00f6kologisch sinnvolle Investitionen.<\/p>\n<p><strong>Immer mehr Angebote f\u00fcr Privatkunden<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr Privatkunden gibt es mittlerweile ebenfalls attraktive Optionen f\u00fcr gr\u00fcne Finanzierungsl\u00f6sungen: Die Sparkasse K\u00f6lnBonn beispielsweise vergibt f\u00fcr nachhaltige Privatinvestitionen den sogenannten S-Green Credit. Wer damit eine nachhaltige Anschaffung finanziert, erh\u00e4lt einen Zuschuss von 2 Prozent. Der S-Green Credit ist als Autokredit, Privatkredit oder Modernisierungskredit einsetzbar.<\/p>\n<p>Gr\u00fcne Optionen gibt es nicht nur f\u00fcr Geldanlage und Finanzierung, auch die allt\u00e4glichen Finanzgesch\u00e4fte werden nachhaltiger. Einige Sparkassen haben inzwischen gr\u00fcne Sparb\u00fccher und Girokonten im Angebot. Die Sparkasse Hegau-Bodensee beispielsweise bietet das klimaneutrale Konto \u201eGiroTop\u201c, bei dem der CO2-Fu\u00dfabdruck des Kontos analysiert und durch Klimaschutzma\u00dfnahmen sowie Investition in Klimaschutzprojekte kompensiert wird. Bei der Sparkasse Bremen gibt es mit \u201eSparflexx\u201c ein Konto, das vor allem die ressourcenschonende Nutzung von SB- und Onlinef\u00e4higkeit in den Mittelpunkt stellt. Die Sparkasse Saarbr\u00fccken hat eine Gr\u00fcne Kreditkarte im Portfolio: Mit dem Erwerb werden ausgew\u00e4hlte nachhaltige Projekte in der Region unterst\u00fctzt. Einen anderen Ansatz hat die Sparkasse Hanau gew\u00e4hlt: Dort wird f\u00fcr jede Neuer\u00f6ffnung eines Girokontos ein Quadratmeter Wildblumen gepflanzt.<\/p>\n<p>Es gibt also vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten, nachhaltig in die Zukunft zu investieren. Der erste Schritt ist leicht gemacht: Beratung dazu gibt es bei jeder Sparkassen-Gesch\u00e4ftsstelle.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"featured_media":10097,"parent":0,"menu_order":5,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","format":"standard","class_list":["post-7808","blog","type-blog","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/im-auftrag-der-gesellschaft.de\/2021\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/7808","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/im-auftrag-der-gesellschaft.de\/2021\/wp-json\/wp\/v2\/blog"}],"about":[{"href":"https:\/\/im-auftrag-der-gesellschaft.de\/2021\/wp-json\/wp\/v2\/types\/blog"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/im-auftrag-der-gesellschaft.de\/2021\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7808"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/im-auftrag-der-gesellschaft.de\/2021\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/7808\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10091,"href":"https:\/\/im-auftrag-der-gesellschaft.de\/2021\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/7808\/revisions\/10091"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/im-auftrag-der-gesellschaft.de\/2021\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10097"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/im-auftrag-der-gesellschaft.de\/2021\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7808"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}